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Transkriptionen L/L Research

Über die Inhalte dieses Transkripts: Diese telepathische Channeling-Botschaft wurde Abschriften der wöchentlichen Studien- und Meditationstreffen der Rock Creek Research & Development Laboratories und L/L Research entnommen. Sie wird in der Hoffnung zur Verfügung gestellt, dass sie nützlich für Sie sein wird. Wie die Bündnis-Wesen immer betonen: Verwenden Sie bitte Ihr Unterscheidungs- und Urteilsvermögen bei der Einschätzung dieser Botschaften. Wenn etwas für Sie wahr klingt, gut. Falls etwas nicht "in Resonanz" ist, lassen Sie es bitte beiseite, denn weder wir, noch jene des Bündnisses, möchten ein Hindernis für irgendjemanden sein.

Samstagsmeditation

20. Februar 2016

Gruppenfrage: Unsere Frage heute hat mit dem Willen des Schöpfers und dem individuellen freien Willen zu tun. Wie bringen wir die Vorstellungen zusammen, dass wir individuelle Anteile des Schöpfers, erfüllt mit freiem Willen, sind, wenn es heißt, dass wir als kristallisierte Wesen der positiven Polarität den Willen des Schöpfers ausführen?

(empfangen von Jim)

Ich bin Q’uo, und wir grüßen euch in Liebe und in Licht am heutigen Tag. Wie immer, ist es eine große Ehre und ein Privileg für uns, eurem Kreis des Suchens beiwohnen zu können. Wir danken euch für die Einladung unserer Anwesenheit. Wir möchten, wie immer, darum bitten, dass ihr euer Urteilsvermögen für jedes Wort, welches wir sprechen, verwendet, damit wir frei sprechen können, ohne Sorge, dass wir euren freien Willen übertreten, denn in der Tat, sind wir heute hier, um freien Willen zu besprechen, und wir wünschen uns, dass euer freier Wille intakt bleibt.

Wenn ihr über das Konzept des Einen Schöpfers nachdenkt, bevor die Schöpfung begonnen wurde, bevor sie war, dann habt ihr weder Licht noch Dunkelheit, Form noch Schatten, Zeit oder Raum, ihr habt Unendlichkeit. Diese Unendlichkeit ist alles, was es gibt – es gibt nichts anderes.

Innerhalb dieser Unendlichkeit – eine Riesenhaftigkeit in jedem Aspekt, der euch einfallen könnte, wenn ihr Unendlichkeit beschreibt – kommt es irgendwie zu dieser ersten Bewegung in einen Zustand von Seiendheit hinein, welchen ihr beschreiben könntet als „bewusst zu sein“. Diese Unendlichkeit hat dann begonnen, sich selbst auf eine Weise auszudifferenzieren, die unbegreiflich ist.

Dennoch wird es uns von unseren Lehrern eingeprägt, dass diese Unendlichkeit sich dessen bewusst wurde, was ihr einen Wunsch nennen würdet, oder einen Willen. Ein Konzept wurde dann geboren, das zu dem wurde, was ihr ein Paradox oder eine Verzerrung nennen würdet; einer Bewegung weg von der vollständig vereinten Beschaffenheit von intelligenter Unendlichkeit. Dieses Konzept des Willens, der frei ausgeübt wird, interessierte sich dann dafür, wie es wohl wäre, mehr zu sein als das, was es war. Dies war eine Kontemplation von Selbst; ein Entschluss durch eine Intelligenz innerhalb dieser Unendlichkeit, dass es mehr geben könnte, als was es in diesem Moment gab; dass eine Erforschung gemacht werden könnte, der Beschaffenheit dieser Unendlichkeit, die bewusst ist, die einen Willen hat, und die ihn frei ausüben kann.

Und so, kam es zur Schöpfung von dem, was ihr die eine unendliche Schöpfung nennen würdet; eine Reflektion des Schöpfers, und doch insofern verschieden vom Schöpfer, als dass es „Viel“ gab, eine Unendlichkeit von „Viel“; aufgrund der Fähigkeit des Schöpfers, das „Viel“ zu erdenken, und die Vielen zu erschaffen, und jeden Anteil dieses „Viel“ mit dem gleichen Willen auszustatten, frei gegeben und in der Lage frei ausgeübt zu werden; dass jeder Anteil dieses Unendlichen Schöpfers, dieser intelligenten Unendlichkeit, und so die Schöpfung, in ihrer grundlegendsten Form geboren wurde; so dass über die, wie ihr es nennen würdet, Unendlichkeit von Universen und Schöpfungen hinweg, es diese Wesen gab, die die Natur des Schöpfers reflektierten.

Diese Wesen waren, was ihr Sterne oder Logoi nennen würdet. Jeder Logos hatte dann die Fähigkeit, die unendliche Natur des Schöpfers zu reflektieren, und eine Untersuchung der Natur des Schöpfers anzustellen, als unendliches, intelligentes Wesen, das diese Intelligenz ausübt, um mehr über sich selbst zu entdecken – mehr als es war.

Jeder Logos war dann auch darin frei, auf eine ähnliche Weise weitere Erweiterungen der Natur von intelligenter Unendlichkeit zu erschaffen, und weitere Erweiterungen des Selbst jedes Logos. Die Beschaffenheit von Sein beinhaltete die Einheit aller innerhalb jedes Anteils seiner selbst, sodass über dieses unendliche Universum aus Logoi hinweg die Ausübung von freiem Willen, um immer mehr die Natur dieser einen Schöpfung zu entdecken, Bestand hatte, sodass jeder Logos in der Lage war, um sich herum das Äquivalent oder Analog von sich selbst zu erzeugen, in Form dessen, was ihr Planeten nennt, die sich um jeden Logos in einer gewissen umschriebenen Bahn drehen – oder Beziehung zum Logos und zu jedem anderen Planeten, und in einer weniger erkennbaren Weise zu allen anderen Logoi und Planeten, und in der Tat dem Einen Unendlichen Schöpfer, oder intelligenter Unendlichkeit, denn wir sind immer noch in einer vereinten Schöpfung.

Weitere Individualisierung von Schöpfung geschah. Auf jeder planetaren Sphäre gab es die Wesen von Erde, Wind, Feuer und Wasser, die mit ähnlichem Bewusstsein von Selbst und der begleitenden Freiheit von Willen durchtränkt sind. Sie sind Grundcharakteristiken jedes Anteils der einen Schöpfung in ihrer Individualisierung zu dem, was ihr immer kleinere Reproduktionen von intelligenter Unendlichkeit nennen würdet. Und so begann der Vorgang von Evolution stattzufinden, als das Bewusstsein der kleinsten Menge von Erde, Wind, Feuer und Wasser anfing, sich gegenseitig zu lehren Meer, Fluss, Berg, Land, Luft zu werden, die bläst und brennt, strahlend in einem zeitlich nicht festgelegten oder zeitlosen Zustand. Auf diese Weise hat die Schöpfung begonnen, und innerhalb dieser Schöpfung, gab es, dann, die Bewegung von Bewusstsein entlang einer nach oben spiralierenden Linie von Licht, von einer Ebene von Schwingung zur nächsten.

Zu diesem Zeitpunkt möchten wir dem Kontakt an denjenigen namens Steve übertragen. Wir sind jene von Q’uo.

(empfangen von Steve)

Ich bin Q’uo und bin bei diesem Instrument. Wir möchten unsere Kommunikation durch dieses Instrument beginnen, indem wir dieses Instrument und jene hier Anwesenden bitten, sich selbst in dieses sich spiralförmig aufwärtsdrehende Licht zu setzen und sich selbst zu fragen, wer sich so spiralförmig dreht, und auch zu wem diese Spirale gerichtet ist oder geht.

Meine Freundinnen und Freunde, die Antwort auf diese Frage ist in beiden Fällen, dass ihr es seid. Ihr seid es, deren Suche die Spirale mit ihrer Lebendigkeit belebt, ihrer Intention, ihrem Wunsch; und ihr seid es, die diese Absicht, diesen Wunsch als eine Gabe erhaltet. Es ist das Geschenk dessen, was ihr Leben nennt; es ist das Geschenk dieser ersten Bewegung, die, da sie durch euch durchkommt, ihren Ursprung an einem Punkt jenseits von euch hat, und ihr Ziel an einem Punkt liegt, der auch jenseits von euch zu sein scheint.

Aber ihr seid begründet, sowohl als das Woher als auch das Wohin, innerhalb dieser gegabelten Jenseits. So ist es wahr zu sagen, dass ihr sowohl das Erschaffene als auch der Schöpfer seid. Es ist wahr zu sagen, dass ihr als Erschaffene tragt, was euer Eigenes ist, und wenn ihr möchtet, könnt ihr dies euren Willen nennen. Aber es ist auch wahr, dass ihr, als der Schöpfer, teilnehmt an dieser unbegrenzten Beschaffenheit, die wir als Unendlichkeit bezeichnet haben, und Unendlichkeit hat eigentlich keine Grenze an sich, die man einen bestimmten Willen nennen würde. Und doch will Willen, der sich selbst in der riesigen Komplexität der Schöpfung gründet, und der sich selbst in Unterscheidung von unzählbaren anderen Willen sieht, immer etwas mehr, will immer etwas Vereintes, will immer Etwas jenseits von Grenze, jenseits von Zählbarkeit: will Unendlichkeit.

Der schwierige Punkt für Geschöpfe, die danach streben, sich entlang der Linie von spiritueller Evolution weiterzuentwickeln, ist die Frage des Wahrnehmungsvermögens, in der eine Feststellung bezüglich Folgendem gemacht werden muss: Was, aus dem Wunsch zur Weiterentwicklung, gehört zu bloßer Geschöpflichkeit, den reinen Umständen der Suche des Individuums, und was gehört zu dem, was zum strebenden Geschöpf ruft, was aus dem suchenden Geschöpf hervorruft, was die Bestimmungen der Suche erfüllen wird.

Nun, die Angelegenheit auf diese Weise auszudrücken, scheint auf den ersten Blick nicht hilfreich zu sein, weil man, letztendlich, besser suchen will, und man kann nicht anfangen, sich vorzustellen, was „besser suchen“ sein würde, ohne eine klarere Vorstellung der Kriterien, nach denen besser unterschieden werden mag von schlechter. Dies würde Urteil darüber zu implizieren scheinen, was schlechter ist, und abhängig von diesem Urteil eine Vorstellung davon, was, in Kontrast dazu, das Bessere sein könnte. Mangels einer klaren Vorstellung, was das Bessere sein würde, bleibt man lediglich zurück mit einem Gefühl der Unangemessenheit des gegenwärtigen Zustands seines Seins. Und so dauert das große spirituelle Streben an, und, meine Freundinnen und Freunde, wir würden sagen, dass es weit über die Ebene von Suche der dritten Dichte andauert, in die vierte, in die fünfte, in die sechste Dichte hinein, und, wie wir uns in steigendem Maße bewusst sind, darüber hinaus.

Man hat keine perfekt klare Vorstellung des Ziels von spiritueller Suche. Und aus Mangel daran kann man nicht sagen, was es bedeuten würde, das Kriterium der Klarheit in der Suche so zu erfüllen, dass man dem Gedanken, was der Wille des Schöpfers an sich sein könnte, ein Konzept geben könnte.

Wenn ihr jedoch über all diese vielen Wünsche nachdenkt, die ihr in euren Leben erlebt habt, und wenn ihr zu der Realisierung gekommen seid, dass Wunsch auf Wunsch in mehr Wunsch und noch mehr Wunsch resultiert hat – und auf eine solche Weise, dass es euch manchmal klar wird, dass es innerhalb des Lebens aus Wünschen eine Unterscheidung gibt, die hervortritt, zuerst bedeckt, aber klarer je mehr sie erscheint, dass einige Wünsche stärker in der Lage sind, eure Seiendheit auf eloquente Weise auszudrücken, besser Wege finden können, um diese Seiendheit kreativ auszudrücken – könnt ihr fühlen, dass die Seiendheit, die ihr auszudrücken lernt, immer weniger begrenzt ist, und immer mehr alles integriert. Ihr könnt beginnen, an eine Flugbahn der spirituellen Suche zu denken, die dem Willen, den ihr aus diesen Wurzel-Quellen eures Wesens kanalisiert, ermöglicht, eine Heimat oder eine Bestimmung zu finden, die mit gewandteren Ausdrucksformen dessen, was es bedeutet, Willen zu sein, zusammenzulaufen scheint.

Und man findet Freude, wenn Willen lernt, mit anderen Strängen von Willen zusammenzulaufen, auf die er in seiner direkten Umgebung stößt. Und man entdeckt in dieser Freude, dass man zu immer höherem Streben angespornt wird. An einem Punkt wird es möglich, einen Gedanken zu denken, der einen Willen vorzuschlagen scheint, der alle mögliche Willen umfassen würde: Das ist ein Gedanke, von dem wir euch vorschlagen, dass man ihn den Willen des Schöpfers nennen kann, oder, falls ihr dies bevorzugt, kreativer Wille an sich, oder vollkommene Kreativität in Wille.

Und so mag man dann über all die losen Stränge von Wollen nachdenken – alle der zerstreuten und oft verlorenen Wünsche, die kollektiv die Lebenserfahrung herausstreichen, wie ihr sie in dieser bestimmten Gelegenheit für Leben erlebt, die euch in der Inkarnation gegeben wurde – und ihr mögt euch selbst das Geschenk der Realisierung geben, dass da Einheit möglich ist.

Es gibt, meine Freundinnen und Freunde, in Wunsch an sich, einen Drang [1], oder ein instinktives Streben nach Einheit. Liebe mag den Namen dieser Einheit an dem Punkt genießen, an dem Wunsch seine Richtung gefunden hat. In vielen Fällen scheint es so, als ob diese Richtung die Form eines bestimmten Objekts dieser Liebe annimmt, die Form des Geliebten annimmt. Es gibt viele Dinge, die man lieben kann, und für die Seele, die dabei ist, zu lernen ihren Weg zu sind, ist es einfach, von Blüte zu Blüte zu huschen, sozusagen, und etwas schwieriger, zu entdecken, dass es in einer einzelnen Blüte genug Reflektion des Unendlichen gibt, um eine Lebenszeit auszufüllen. Man blickt in die Augen des Geliebten und was sieht man, außer dem Schöpfer, der einen zurück anschaut. Wenn der Schöpfer zum Geschöpf zurückschaut, mag das Geschöpf anfangen, auf schöpferische Weise zurück zum Schöpfer zu schauen.

Meine Freundinnen und Freunde, wir möchten euch vorschlagen, dass dies der goldene Moment ist. So gut, wie wir es ausdrücken können, ist das Zweck und Ziel der Schöpfung: dass dem Schöpfer die Gelegenheit gegeben wird, auf sich selbst zu blicken, von einem Standpunkt aus, der ursprünglich für das Selbst nicht da gewesen zu sein scheint. In diesem Gedanken liegt eine Tiefe, die wir noch nicht voll ergründet haben, aber in diesem Gedanken liegt auch eine Tiefgründigkeit, die wir höchst als inspirierend empfinden. Deswegen, werden wir euch sagen, dass die Frage, die ihr heute gestellt habt, eine unerschöpfliche ist, und eine, die in ihrem ganzen Kern als für das [große] Mysterium relevant angesehen werden muss.

Der Wille des Schöpfers, der Wille des Geschöpfes, sind, vom Standpunkt der Schöpfung aus, letztendlich nicht nur zwei, sondern einer; nicht nur einer, sondern zwei. Wir sind uns darüber bewusst, dass dies wahrscheinlich keine vollständig zufriedenstellende Antwort ist, aber wir sind uns auch darüber bewusst, dass wenn es zur Erklärung des Mysteriums der Schöpfung kommt, keine Antwort völlig zufriedenstellen kann.

Wir sind jene von Q’uo und wir würden zu demjenigen namens Jim zurückkehren, um weitere Frage anzusprechen, die in den Gedanken jener hier verblieben sein mögen. Adonai, meine Freundinnen und Freunde, Adonai.

(empfangen von Jim)

Ich bin Q’uo und bin wieder bei diesem Instrument. Wir danken demjenigen namens Steve für seinen tollen Dienst heute Nachmittag und möchten jene hier Versammelten fragen, ob es eine weitere Frage geben könnte, zu der wir sprechen könnten.

Gary: Q’uo, du hast von Unendlichkeit gesagt, dass sie ein Konzept unterschieden hätte, welches die Idee beinhaltete, dass es mehr geben würde, als das, was sie [schon] war, oder dass sie mehr [von dem] entdecken könnte, was sie war, und dass sie eine Betrachtung von Selbst betreiben könne. Und dass auf diese Weise wurde die Schöpfung durch Wille geschaffen.

Mir kam eine Metapher in den Sinn, die helfen könnte, diese Situation für unseren Dritte-Dichte-Verstand zu verdeutlichen, und ich möchte dich bitte, diese Metapher zu kommentieren. Es ist fast so, als ob [die] Schöpfung ein Tagtraum, oder ein Akt der Imagination im Geist, sozusagen, von Unendlichkeit. Nicht genau Imagination oder Tagtraum, wie wir es wahrnehmen würden, sondern ein selbst-animierter Tagtraum, wo jeder Teil innerhalb des Tagtraums mit freiem Willen ausgestattet wird, um seine Art und Weise auszuwählen, Viel-heit zu erforschen, und seine Art des Erwachens aus diesem Tagtraum zur Wahrheit.

In anderen Worten initiiert Unendlichkeit den Tagtraum, und der Tagtraum an sich lässt sein Spiel ablaufen, bei dem jedes seiner Teile den Tagtraum dann beendet, wenn es bereit ist und in der Lage, es zu tun. Vielleicht ähnlich, wie bei Autoren, die Fiktionen schreiben, in denen ihre Charaktere auf einer Art lebendig werden und ihr eigene Persönlichkeit annehmen, und ihren eigenen Weg innerhalb der Vorstellung des Autors, der diese Fiktion schreibt. Kannst du diese Metapher kommentieren?

Q’uo: Ich bin Q’uo und wir können, mein Bruder, und sind erfreut, dies zu tun. Wir finden, dass es eine passende Metapher ist, dass tatsächlich die Schöpfung als eine Art von Traum gesehen werden kann. Sie löst sich jedoch nicht auf oder wird ausgeblendet, wenn der Tag und die Nacht kommen, in den Kreisläufen dieser beiden. Denn es gibt innerhalb der ganzen Schöpfung – ob die Wesen, von denen wir sprechen, groß sind, wie die Logoi; kleiner, wie ihr selbst; oder sogar mikroskopisch in eurer Realität – hat jede Energie-Essenz nicht nur freien Willen, sondern hat eine Dauer von, sagen wir, Zeit, durch welche die Energie, mit der sie ausgestattet wurde, für ihre eigene bestimmte Reise der Suche des Einen Schöpfers, von dem sie entsprang, aufgebraucht werden kann.

Und so bewegt sich jeder Anteil der unendlichen Schöpfung in einer zyklischen Weise, einer Art Rhythmus, wenn ihr so möchtet, damit die Fähigkeit und Gelegenheit besteht, die gegebenen Energien zu verbrauchen, in dem Prozess des Ausdrückens seiner eigenen Individualität, und dann im Vermischen dieser Individualität letztendlich wieder mit dem Einen Schöpfer, sodass ihm die Gelegenheit geboten wird, seinen freien Willen auf jegliche Weise, die er wählt, auszuüben.

Es ist jedoch auch der Fall, dass während eine Unendlichkeit von Ausdrucksformen durch die Unendlichkeit von Wesen in der Schöpfung geschaffen werden, es ein Muster gibt, welches durch die Dichtestufen bereist wird, so dass, wen der spirituelle Komplex dem Geist und dem Körper in der Dritte-Dichte-Erfahrung hinzugefügt werden, entsteht an diesem Punkt die Möglichkeit, den, wie ihr es genannt habt, freien Willen des kleinen Selbst aufzugeben, um den Willen des Schöpfers zu verrichten.

Und jedes Wesen, das sich über die dritte Dichte hinausbewegt, hat, auf irgendeine Weise, diesen, nennen wir es einen Handel, oder einen Austausch, oder eine Verstärkung, oder eine Differenzierung des individuellen Willens gemacht, der ihm vom Einen Schöpfer gegeben wurde, um dann noch einmal zurück zum Schöpfer zu reisen, auf einer Art und Weise, die als eine Übung des Willens des Schöpfers gesehen werden kann.

Gibt es, paradoxerweise, irgendeinen anderen Willen auszuüben? Und so beginnt und endet alles in Mysterium.

Gibt es eine weitere Frage, mein Bruder?

Gary: Das war exzellent, danke dir, es gibt es eine weitere Frage, möglicherweise einer der am allermeisten unmöglich zu beantwortenden Fragen, und das ist die Frage nach dem Warum.

Da gibt es diese Unendlichkeit, die nicht definiert werden kann, weil sie alles ist, es gibt nichts außerhalb dieser Unendlichkeit, mit dem man sie vergleichen könnte. Diese Unendlichkeit unterscheidet ein Konzept und entscheidet, diese riesige Illusion zu erschaffen – komplex jenseits unseres Verständnisses, mit ihren eigenen internen Systemen und Regeln und Illusionen von Raum und Zeit und Wesen, und doch ist es eine Illusion; die Unendlichkeit ist [eigentlich] ganz, vollständig und perfekt. Sie kann nicht erhöht werden, noch kann sie verringert werden; und doch schafft sie diesen Traum.

Mystiker sagen über den Grund für diesen Traum, dass er eine Art Spiel ist. Ra sagt, dass der Schöpfer sich selbst erkennen möchte. Können wir noch tiefer in das Warum von Schöpfung vordringen?

Q’uo: Ich bin Q’uo und bin mir über deine Anfrage bewusst, mein Bruder, und wir schätzen die tiefgehenden Gedanken, die ins sie eingegangen sind, denn du tauchst in der Tat tief in jeder Faser des Einen Schöpfers, und der Schöpfung, ein. Wir würden dir jedoch in einem kleinen Punkt insofern widersprechen, als dass, als die Schöpfung erschaffen wurde, sie gemacht wurde, damit der Schöpfer sich selbst erkennen könnte, und, spielerisch wie er ist, eine Freude haben könnte, dies zu tun, aber auch mit der Hoffnung, dass sie erhöht werden könnte, denn das ist der große Wunsch des freien Willens innerhalb des Schöpfers und innerhalb all seiner Anteile in der Unendlichen Schöpfung. Er wünscht sich zu wissen, was freier Wille in der Lage sein kann zu produzieren, sagen wir, von jedem der Anteile, die Er geschaffen hat.

Wie kann Er noch ausdifferenzierter werden, wenn freier Wille an eine unendliche Ansammlung von Wesen gegeben wurde? Denn wenn es keine Schöpfung gäbe, und nur die intelligente Unendlichkeit verbliebe, und sie nicht gewillt wäre mehr zu tun, als zu sein, wäre sie vielleicht unendlich gelangweilt. Aber da der Eine Schöpfer verspielt und neugierig und intelligent ist, hat Er das gemacht, was wir die unendliche Schöpfung nennen, damit es, wie ihr sagt, die Maya oder das Spiel geben könnte; und in diesem Spiel, würden alle zu jeder Zeit Darsteller auf der Bühne sein, und es würde viele Drehbücher geben, viele Erfahrungen jenseits aller Vorstellung; und auf diese Weise würde der Schöpfer lernen, neugierig wie Er ist.

Gibt es eine weitere Frage, zu der wir sprechen können, mein Bruder?

Gary: Wenn man versucht, über intelligente Unendlichkeit nachzudenken, gibt es nicht wirklich positive Konzepte, die darauf angewendet werden können; man endet immer bei der Notwendigkeit, in negativen Begriffen über intelligente Unendlichkeit sprechen zu müssen. Intelligente Unendlichkeit hat keinen Raum, der zu ihr gehört, sie ist nirgends; sie hat keine ihr eigene Zeit, sie ist nicht jung oder alt, sie ist kein Zeitpunkt; hat keine Grenzen, sie hat keine Beschränkungen; sie hat keinen Anfang, kein Ende; sie hat keine Eigenschaften, sie hat kein Subjekt oder Objekt. Es gibt daher keine Möglichkeit, sie zu (er)kennen, denn etwas zu wissen bedeutet, es mit etwas Anderem zu vergleichen. [2]

Gibt es irgendetwas Bedeutungsvolles, das darüber gesagt werden kann, was dieses Ding, diese intelligente Unendlichkeit, ist; was es getan hat, sozusagen, bevor es ein Konzept des freien Willens [aus sich selbst heraus] unterschieden hat?

Q’uo: Ich bin Q’uo und bin über deine Anfrage bewusst, mein Bruder. Es ist wahr, wie du sagst, dass der Schöpfer, die Eine Intelligente Unendlichkeit keine dieser Eigenschaften hat, aber, paradoxerweise, ist es auch wahr, dass sie all diese Eigenschaften hat, denn sie erschafft sie, und was hat sie getan, bevor sie sie geschaffen hat? Nichts, als zu sein.

Gibt es eine weitere Frage, mein Bruder?

Gary: Eine letzte Frage, Q’uo. Das war sehr erleuchtend, danke dir. In Bezug auf „Sein“, sagtest du: „Was sie getan hat? Sie war.“

Wovon Ra als intelligente Unendlichkeit spricht, sagen Mystiker, dass es das Ich bin [3] ist, und das ist wirklich alles, was [letztendlich] über sie gesagt werden kann: Sie ist Istheit, sie ist Seiendheit. Gibt es irgendetwas Bedeutungsvolleres, das darüber gesagt werden kann, was Seiendheit und Istheit ist?

Q’uo: Ich bin Q’uo, mein Bruder, und wir würden vorschlagen, dass jedes Wesen, sei es der Mystiker oder der einfache Suchende innerhalb dritter Dichte, der seinen Geist noch erweitern muss, um solche Fragen, wie du sie stellst, zu beinhalten, mag sich an irgendeinem Punkt einem Verständnis des Einen Unendlichen Schöpfers annähern. An einem Punkt wird jeder individualisierte Anteil von Schöpfung das Sakrament der voll erfahrenen Gegenwart des Einen Unendlichen Schöpfers erfahren und wird dann in der Lage sein, alle diese Fragen für sich selbst zu beantworten. Das ist die mysteriöse Reise, auf der sich jeder von euch, und alle Wesen, zu allen Zeit befinden, ob bewusst oder unterbewusst. Das ist das Stück, das ist das Spiel, das ist der eine, der den Einen sucht, durch Unendlichkeit, und den Einen findet, innerhalb des Selbst.

Gibt es eine letzte Frage zu dieser Zeit?

Gary: Q’uo, dann werde ich diese Gelegenheit nehmen und fragen: Ist es möglich, dass die intelligente Unendlichkeit dieses bestimmte Experiment, das mit drei Verzerrungen – freier Wille, Liebe und Licht begann – beenden oder abschließen kann, und weiterziehen, sozusagen, zu einem neuen Experiment mit neuen Verzerrungen, die jenseits jeglicher möglicher Konzeptualisierung unseres Geistes liegen mögen?

Q’uo: Ich bin Q’uo und bin mir über deine Anfrage bewusst, mein Bruder. In der Tat, es gibt Anteile des Einen Schöpfers, verschiedene Logoi über die Unendliche Schöpfung hinweg, die, wenn sich die verschiedenen Dichtestufen oder Oktaven von Dichtestufen zu dem kondensieren, was ihr das „Schwarze Loch“ nennen würdet, genau das getan haben, was du angenommen hast, dass es möglich sein könnte, und weitere Schöpfungen, die sich von eurer eigenen unterscheiden, sind in Bewegung, sagen wir, zu dieser Zeit, und sind ausreichend verschieden von dem, was ihr erfahren habt, dass der Intellekt und die Vorstellungskraft über ihre Erfahrung verblüfft wären.

Wir danken jedem Wesen hier innerhalb dieses Kreises für die Teilnahme an dieser wundervoll robusten und spannenden Reihe von Anfragen und Erfragungen, und für das Teilen und das Erweitern des Selbst über die normalen Grenzen hinaus, wie es heute Nachmittag geschehen ist. Wir sind euch sehr dankbar, dass ihr unsere Anwesenheit erbittet. Wir finden diese Zeiten der Vereinigung unserer Energien mit euren höchst erbaulich und bedeutungsvoll für uns, denn dies ist unsere Art, dem Einen Schöpfer von Dienst zu sein, in jedem von euch.

Zu diesem Zeitpunkt werden wir unseren Abschied von diesem Instrument nehmen. Wir grüßen jeden von euch in der Liebe und im Licht des Einen Unendlichen Schöpfers. Adonai, meine Freundinnen und Freunde, Adonai Vasu Borragus.

 

[1] Im englischen Original nisus

[2] Der Fragesteller erkennt an, dass vom Einen in negativen Begriffen zu sprechen, immer noch nur eine subtile Form von Dualismus ist.

[3] das „I AM“

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