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Transkriptionen L/L Research

Über die Inhalte dieses Transkripts: Diese telepathische Channeling-Botschaft wurde Abschriften der wöchentlichen Studien- und Meditationstreffen der Rock Creek Research & Development Laboratories und L/L Research entnommen. Sie wird in der Hoffnung zur Verfügung gestellt, dass sie nützlich für Sie sein wird. Wie die Bündnis-Wesen immer betonen: Verwenden Sie bitte Ihr Unterscheidungs- und Urteilsvermögen bei der Einschätzung dieser Botschaften. Wenn etwas für Sie wahr klingt, gut. Falls etwas nicht "in Resonanz" ist, lassen Sie es bitte beiseite, denn weder wir, noch jene des Bündnisses, möchten ein Hindernis für irgendjemanden sein.

Samstagsmeditation

1. Oktober 2016

Gruppenfrage: Unsere Frage hat heute mit der Beziehung eines Individuums mit dem Schöpfer zu tun. Ra und Andere vom Bündnis sprechen über das Selbst als der Schöpfer und größere, spirituelle Bewusstheit, die von dieser Verwirklichung herkommt. Doch einige der größten Mystiker(innen) und spirituell Lehrenden haben spirituellen Systemen angehört, die ein äußeres Ziel oder sogar eine personifizierte Form des Schöpfers lehren. Ra selbst sprechen sogar über ein Sehnen zwischen dem individuellen Selbst und dem Schöpfer. Ist es nützlich oder vielleicht sogar notwendig für spirituelles Wachstum in dritter Dichte, dieses Ziel und diese äußere Wahrnehmung des Schöpfers zu haben?

(empfangen von Jim)

Ich bin Q’uo und wir grüßen alle von euch in Liebe und in Licht am heutigen Tag. Wir danken euch dafür, dass ihr uns eingeladen habt, eurem Kreis der Suche beizutreten. Es ist eine große Ehre für uns, von euch heute eingeladen zu werden. Wir sind immer geehrt, wenn wir bei euch sind. Es ist unser Mittel, um zu dienen, dass wir die Anfragen, die ihr uns präsentiert, ansprechen können. Wir möchten um einen Gefallen heute bitten, einen Gefallen, von dem ihr wisst, dass wir ihn immer erbitten, und der ist, dass ihr eure Unterscheidungsfähigkeit verwendet, um festzustellen, welche Worte für euch wertvoll sind, und den Rest hinter euch lasst. Wir möchten kein Hindernis für jegliche Suchende von Wahrheit sein. Wir sind vielleicht ein wenig weiter auf dem gleichen Weg gereist, auf dem ihr euch selbst befindet, und wir sind froh euch anzubieten, was wir von dieser Reise, die wir gemacht haben, gelernt haben, aber wir sind keine letztendlichen Autoritäten; wir sind eure Brüder und Schwestern, weil die ganze Schöpfung in der Tat aus einem Wesen ist und alle von uns finden unseren Ursprung in diesem einen Wesen, dem Einen Unendlichen Schöpfer. Wir sind alle Brüder und Schwestern auf dieser Reise der Suche nach Wiedervereinigung mit dem Einen.

Heute, finden wir, habt ihr besonders nach dem Wesen oder der Natur dieses Einen Schöpfers gefragt, und wie dieser Schöpfer von jenen, die ihn suchen, gesehen werden kann. Denn das ist der eine Punkt in dieser Frage, bei dem alle zustimmen, und der ist: Alle suchen den Einen Schöpfer, in egal welcher Kultur oder Religion, die gerade besprochen werden mag, ob der Schöpfer als eine Kraft, oder Quelle, beschrieben wird, die innerhalb jedes Wesens existiert, und in der Tat in jedem Anteil der Einen Schöpfung, oder der Schöpfer als Etwas gesehen wird, das scheinbar außerhalb des Selbst ist, das getrennt vom Selbst existiert und auf eine Weise beschrieben werden kann, die die Natur oder das Wesen des Einen Schöpfers objektiviert. [1]

Wir blicken vor allem auf die christliche Religion, mit der dieses Instrument Erfahrung hat, da es, sagen wir, in ihren Bereichen aufwuchs und unter ihrem Einfluss stand. Es gibt Viele innerhalb dieser Religion – in der Tat die Meisten, die sie praktizieren – die empfinden, dass der Schöpfer tatsächlich von ihnen getrennt ist, und in einem Bereich existiert, der oft Himmel genannt wird, zumindest auf einer Wolke irgendwo in der Ferne; dass dieser Schöpfer weit genug entfernt vom Selbst ist, dass diejenigen, die diese christliche Religion praktizieren, den Schöpfer für die ein oder andere Sache bitten können, durch dieses Offizium, das ihr Gebet nennt; den Schöpfer bitten können, bestimmte Segnungen, bestimmte Heilungen, bestimmte Erkenntnisse zu geben, die vielleicht nicht möglich wären, wenn der Schöpfer, sagen wir, nicht einen solchen Geist hätte, um bejahend auf solches „Füttern“ [2] und Beten zu antworten. Und dennoch gibt es Andere in derselben Religion, die einen, sagen wir, mystischeren Ansatz wählen und empfinden, dass der Schöpfer tatsächlich in jedem Wesen [anwesend] ist; dass derjenige, der als Jesus bekannt ist, das Modell oder den Standard dafür geschaffen hat, ein Sohn Gottes zu werden, und dass diese Station oder Würde oder Verwirklichung für alle zur Verfügung steht, denn sagte derjenige, der als Jesus bekannt ist, nicht: „Größere Dinge als ich werdet ihr tun“? Wie könnte das sein, wenn diese Verwirklichung der Sohnschaft des Schöpfers nicht für alle offen wäre? Die Tatsache, dass sie von so Wenigen erreicht wurde, und von diesen Wenigen sind noch weniger bekannt, nimmt nicht die Möglichkeit fort, meine Freundinnen und Freunde, dass dies an irgendeinem Punkt [auch] in eurem Schicksal liegt. Wenn nicht in dieser Inkarnation, dann in einer anderen. Denn, wie ihr alle wisst, dauert eure Reise nicht nur ein Leben. Viele, viele Lebenszeiten habt ihr schon auf diesem Weg verbracht; viele, viele weitere werdet ihr damit verbringen, diese Reise fortzusetzen, denn in vielerlei Hinsicht ist es eine unendliche Reise, genauso wie der Schöpfer Unendlichkeit selbst ist.

Während ihr euch entlang des spirituellen Pfades bewegt, stellt ihr fest, dass ihr das, was Wahrheit genannt wird, oder Realität, von einer Zeitperiode zur anderen anders seht, und doch, wie kann das, was wahr ist oder real, sich verändern? Das ist Teil des Geheimnisses einer solchen Reise, meine Freundinnen und Freunde. Jede und jeder von euch hat nicht nur diese Fragen in eurem Wesen, sondern alle von euch haben auch Antworten. Wir vom Bündnis der Planeten im Dienst des Einen Unendlichen Schöpfers maßen uns nicht an, euch etwas zu lehren, das ihr nicht schon tief in euren Herzen und euren Seelen wisst, denn ihr seid alle vom Einen Schöpfer; ihr existiert alle innerhalb des Einen Schöpfers und werdet diese Sohnschaft, die nicht nur für, sagen wir, Männer reserviert ist, alle voll verwirklichen. Es ist ein Amt, eine Pflicht. Der Eine Schöpfer und jene, die Söhne werden, sind Prinzipien, die eine männliche Eigenschaft annehmen, indem sie Leben erweitern oder weitergeben, an die ganze restliche Schöpfung, die dieses Geben von Leben erwartet, als ein weibliches Prinzip, ob ihr nun biologisch männlich oder weiblich seid. Ihr erwartet die lebengebenden Strahlen der Sonne: die intelligente Energie des Schöpfers. Daher existiert eine Beziehung zwischen euch und dem Schöpfer, die da tatsächlich ist: Der Schöpfer, der euch sucht, und ihr, die den Schöpfer suchen.

Zu diesem Zeitpunkt werden wir diesen Kontakt an denjenigen namens Steve übertragen. Wir sind euch bekannt als jene von Q’uo.

(empfangen von Steve)

Ich bin Q’uo und wir sind bei diesem Instrument. Wir möchten unsere Kommunikation durch dieses Instrument beginnen, indem wir diesem Instrument für die Herausforderung danken, die es uns angeboten hat, und für die Sorgfältigkeit, mit der es die Versuchungen bemerkt hat, die im Angebot waren, um auch nur ein kleines bisschen von der Reinheit des Kontakts abzuweichen, den es mit uns gesucht hat. Denn wir sind eine Quelle einer bestimmten Art, die wir euch als Dienst an Anderen beschrieben haben, und das beinhaltet ein offenes Herz – ein Herz, das nicht mit Urteil über Andere dient, für die der Dienst gedacht ist. Tatsächlich gibt es innerhalb der Schöpfung jene, die auch aus dem Schöpfer sind, die nicht auf diese Weise dienen, und wir haben festgestellt, dass sich diese zwei Modalitäten von Dienst nicht besser miteinander vermischen wie Öl und Wasser, sodass man, tatsächlich, die Art des eigenen Dienstes wählen muss, und man muss sie in jedem neuen Moment mit der größten Sorgfalt wählen. Diese Sorgfältigkeit wird in der Tat Teil des Weges werden, in dem ihr sucht, und da alle letztendlich den Schöpfer suchen, ist es auf dem Weg, auf dem ihr jetzt seid, erforderlich, den Schöpfer in einer bestimmten Weise zu suchen.

Nun, mit den Mitteln des Weges zu suchen, den wir als Dienst an Anderen beschrieben haben, würde in der Tat vorzuschlagen scheinen, dass der Dienst, den ihr erbringen sollt, der Dienst, den ihr immer besser zu erbringen sucht, tatsächlich ein Dienst an ein anderes Wesen als euch ist, oder andere Wesen als ihr selbst. Wir werden zugeben, dass dies recht widersprüchlich erscheinen kann, denn ist es nicht der Fall, dass alle eins sind und alle in dem Einen Schöpfer von allem, was ist, sind? Und wir bekräftigen, dass das wahr ist. Dennoch macht es Sinn, soweit wir sagen können, wohin „Sinn machen“ im Verlauf des Suchens führt, eure Suche auf eine solche Weise zu platzieren, dass ihr sie öffnet, damit sie empfänglich in Beziehung zu dem wird, was sie scheinbar nicht ist. Eure Suche scheint die Struktur eines Hinausstreckens in das hinein, was noch nicht ist, zu haben; das, was noch nicht zu einem Anteil des Selbst geworden ist; das, was das Selbst sucht, um sich selbst dazu in Beziehung zu setzen. Ihr sucht danach, euch mit den anderen Selbsten um euch herum in Beziehung zu setzen, jene, die ihr zu lieben gelernt habt, jene vielleicht, die ihr zu fürchten gelernt habt, zu mögen, nicht zu mögen, zu vermeiden, von ihnen angezogen zu werden – alle diese Optionen des Umgangs mit anderen Selbsten sind in der Tat ein Anteil des Prozesses der Suche. Und es scheint, dass im Suchen, dadurch, dass ihr euch selbst mit dem in Beziehung setzt, was ihr nicht seid, ihr hinausreicht zu einander, dass ihr hinausreicht zum Anderen und zu Andersheit, und dass falls dies bis zu Ende gedacht werden kann, es nahelegen würde, dass, was ihr sucht, nicht das ist, was ihr bereits seid – denn wäre es, was ihr bereits seid, warum, tatsächlich, würdet ihr dann suchen müssen?

Kurz gesagt, existiert das Paradox des Suchens; denn ihr seid der Schöpfer, wie wir gesagt haben, aber ihr seid auch ein Anteil des Schöpfers, für den es Sinn macht zu sagen, dass ihr sucht. Und in der Suche strebt ihr danach zu werden, und im Werden werdet ihr anders, als was ihr wart, bevor ihr das Werden durchlaufen habt. Und doch sagen wir euch, dass diese Andersheit, die ihr werdet, eine Andersheit ist, die, in Wahrheit, letztendlich nicht anders ist als das Selbst, welches ihr, in der Tat, bereits seid.

Wir möchten diesen Punkt illustrieren, indem wir vorschlagen, dass ihr betrachtet, wie ihr mit jenen Menschen in Beziehung seid, die ihr als eure Freundinnen und Freunde anseht, jene Menschen, die ihr als Teil einer größeren Gruppe betrachtet, zu der ihr auch gehört, mit Verbindungen, mit Bindungen, die aus dem „Stoff von Liebe“ selbst bestehen. Jene, die ihr liebt, falls sie Sorgen haben, sorgt ihr euch dann nicht mit ihnen? Jene, die ihr liebt, freut ihr euch nicht mit ihnen, wenn sie sich erfreuen? Daher, ob es nun Sorge oder Freude ist, ist es nicht der Fall, dass wenn ihr in der Lage seid, auf eine echte und offenherzige Weise mit ihnen zu sein, dass sich die Grenzen zwischen Selbst und Selbst zu dem Punkt verringert haben, dass es zu einer Art von gegenseitiger Gemeinsamkeit kommt? Und eine Gemeinsamkeit, die Beide für eine tiefere und breitere Art des Seins öffnet; eine sogar, die vor der Erfahrung der Öffnung des Herzens unvorstellbar gewesen sein mag.

Und so scheint ein seltsames Phänomen stattzufinden, wenn das Herz sich zu öffnen beginnt, und das ist, dass man feststellt, dass das Selbst, das man gewesen ist, vergrößert worden ist, indem man das andere Selbst in sich selbst aufnehmen konnte – nicht, wohlgemerkt, auf eine solche Weise, dass man dieses Selbst dominieren kann, sondern auf eine solche Weise, dass man in der Lage ist, am Abenteuer von Selbstheit teilzunehmen, indem man den nach innen gerichteten Elementen des eigenen Selbst ermöglicht, nach außen zu fließen und die gleichsam nach außen geflossene Innengerichtetheit des anderen Selbst zu treffen. Am Punkt der Überschneidung hat man ein größeres Selbst, und falls dies in eine Beziehung hinein stabilisiert werden könnte, die nachhaltig ist, und so, dass sie, an einem Punkt, fähig wird, sich selbst für weitere Inklusionen zu öffnen, dann hättet ihr den Anfang von dem, was wir einen „sozialen Erinnerungskomplex“ genannt haben – das heißt, ein Verständnis von Selbstheit, das breiter ist als das, welches existieren würde, wenn das Selbst eine selbst-eingeschlossene Realität bliebe.

Nun kann man dieses Verständnis von Selbstheit, Schritt um Schritt, erweitern und immer größere Gruppierungen und immer größere Bezugsrahmen miteinschließen, und eine Art, vom Schöpfer selbst zu denken, ist, vom Schöpfer zu denken, dass er die weitgehendste, vorstellbare Inklusion aller Selbste ist, die es in der Schöpfung gibt. Nun, um sicherzugehen: Dieser Gedanke beinhaltet einen großen Sprung, der tatsächlich eine große Lücke an Erfahrung überspringt – was sagen soll, dass es viele und verschiedene dazwischenliegende Schritte gibt, die einer langen Verwirklichung bedürfen. Dieser Punkt selbst ergibt die Möglichkeit, über den Schöpfer zu reflektieren als eine Art von Wesen habend, das – während Er in der Tat das Wesen ist, welches jedem individuellen Geschöpf innewohnt – auch als Etwas gedacht werden kann, für das es eine gewisse Menge Sinn macht, sich vorzustellen, dass man sich danach ausstreckt; sich vorzustellen, dass man es sucht; sich vorzustellen, dass man es vielleicht nicht recht begreift, auch wenn Er dem Greifenden näher ist, als er oder sie sich selbst.

Vom Schöpfer kann daher richtigerweise gesagt werden, dass Er sich in allen und jedem Wesen nach dem Schöpfer ausstreckt. Und das Schauspiel der Schöpfung wird unendlich wiederholt, Ebene über Ebene, aller bekannten Schöpfungen, wie der Schöpfer, Schritt um Schritt, in der Person des Geschöpfs seinen Weg zurück zu sich selbst findet. Während diese langen Schritte des Suchens zugange sind, macht es vollkommen Sinn, sich ein, sagen wir, Bild oder, sagen wir, ein Konzept, als den Endpunkt der Suche anzufertigen, und es ist nichts Falsches daran, diesem Endpunkt den Namen „Schöpfer“, den Namen „Allah“, „Brahma“ oder welchen Namen man immer auch auswählt, zu geben, um ihn an die eine Quelle von allem, was ist, anzuheften. „Ich suche den Schöpfer“ legt nahe, dass der Schöpfer etwas Größeres ist als das, wofür ich mich am Punkt des Suchens selbst halten kann. [Und,] nun kann ich dies einigermaßen [sicher] sagen, selbst wenn ich weiters verstehe, dass die Suche, die ich betreibe, keine Suche dessen ist, was jetzt in der bekannten Welt auf der Hand liegt. Nun, zu bemerken, dass von all den Gütern, nach denen man in der gegenwärtig offen daliegenden Welt streben kann, keines letztendlich für die Suche, die zutiefst im inneren meines Herzens liegt, zufriedenstellend ist, markiert einen Wendepunkt im Prozess der Suche, der recht typisch ist. Und daher ist es bedeutungsvoll zu sagen, dass es zu einem Moment des Entdeckens kommt, wenn man realisiert, dass die tiefere Suche nach dem sucht, was im Inneren liegt.

Nun, hier möchten wir wiederum vorschlagen, dass es zu einer Teilung der Wege hinsichtlich des Modus der Suche, an genau diesem Punkt, kommt, denn Einige gibt es, die – auch wenn sie schlussfolgern, dass Suchen, welches tiefer geht, im Inneren liegt – [für sich] entschlossen haben, dass das, was im Inneren liegt, Etwas ist, das beschrieben werden kann als immer noch innerhalb des Griffs eines Selbst existierend, das sich selbst von allem Anderen in der Schöpfung trennt. Das ist eine Art der Suche, die die Möglichkeit besitzt, einer Flugbahn von spiritueller Entwicklung zu folgen, die über das Stadium hinausführt, welches ihr momentan genießt, und deshalb gibt es jene, die sich selbst über alles Andere hinaus suchen, die in der Lage sind, eine vierte Dichte-Erfahrung zu genießen. Es gibt Selbste, die sich dazu verpflichtet haben, den Weg ihres eigenen Selbst als vom Rest der Schöpfung getrennt zu verfolgen, die eine fünfte Dichte-Erfahrung genießen können, und einige wenige Selbste dieser Beschreibung sind fähig gewesen, den Übergang in die frühen Stadien von sechste Dichte-Erfahrung zu machen. Das ist ein recht langer Weg, der möglich ist, für jene, die das Selbst auf eine solche Weise suchen, dass sie die Wahrnehmung verweigern, dass dieses Selbst seine Grenzen verlieren kann und dem ganzen Rest der Schöpfung erlauben kann, einzufließen, wie es das tun würde, wäre das Herz offengelegt. Und so gibt es dort also einen Weg, und es ist kein Weg, von dem wir euch sagen werden, dass wir ihn verachten. Es ist ein Weg zum Schöpfer von Anteilen des Schöpfers, die sich anders entschieden haben, als wir es getan haben. Das ist nicht unser Weg; es ist nicht der Weg, den wir mit euch zu teilen haben. Wäre es unser Weg, würden wir nicht unsere Herzen für euch öffnen. Wäre dies unser Weg, würden wir nicht empfinden, dass wir eins mit euch sind. Aber, meine Brüder und Schwestern, wir empfinden tatsächlich, dass wir eins mit euch sind, und mit euch eins zu sein ist einfach das Zeichen dafür, dass wir den Weg des Dienstes an Anderen gewählt haben, wie wir in der Tat empfinden, dass alle in diesem Kreis der Suche sich ebenso entschieden haben. Und das bedeutet, dass wir in dieser Situation sind, die von der Position aus, die ihr innehabt, paradox erscheinen kann.

Ihr seid unsere geliebten Anderen, die wir als verschieden von uns erleben, und die doch auch eine Selbstheit haben, einen Anker in die Seiendheit der Schöpfung selbst hinein, an dem wir selbst teilhaben. Wir sind beide an die gleiche Quelle angebunden, und weil es unsere Freude ist, eure Freude als unsere eigene zu erleben, es unsere Sorge ist, eure Sorge als unsere eigene zu erfahren, finden wir, dass die Andersheit zwischen euch und uns in der Erfahrung des Teilens, unseres Seins mit euch und euer Sein mit uns, tatsächlich aufgelöst wird. Das, sagen wir, ist der Weg des offenen Herzens, in dem Andersheit sich immer wieder in Gleichheit auflöst, sich dabei aber immer wieder für das große Abenteuer der Schöpfung öffnet, die da ist, dass immer wieder neue Andersheit entsteht. Dies kommt dem Verständnis, mit dem wir uns an den Weg, mit dem der Schöpfer sich selbst erfährt, annähern konnten, sehr nahe. Er wird anders als er selbst, und da er anders als sich selbst geworden ist, wird er wieder eins mit sich selbst. Er fließt hinaus, er fließt hinein; er fließt hinaus, er fließt hinein, unendlich. Man kann sich selbst in diesem großartigen Hinaus- und Hineinfließen, Hinaus- und Hineinfließen befinden, und man kann sich im Rhythmus der Schöpfung feststeckend vorfinden, ohne an irgendeinem Punkt je entscheiden zu müssen, ob dieses oder jenes Element der eigenen Erfahrung zum Nach-Innen oder Nach-Außen gehört.

Und daher finden wir, dass diese Frage, die heute gestellt wurde, tatsächlich eine tiefe ist, denn falls sie richtig beantwortet wird, muss sie Bezug auf das scheinbare Paradox nehmen, das von der gesamten Schöpfung repräsentiert wird. Ja, meine Freundinnen und Freunde, es macht Sinn den Schöpfer zu suchen. Und zu suchen scheint nahezulegen, dass man nicht mit dem identisch ist, was gesucht wird, und doch möchten wir auch hier vorschlagen, dass jedes mögliche Finden, welches in diesen Vorgang der Suche eingebunden ist, einen wieder zurückführt zu einem tieferen Anteil des Selbst, wo der Schöpfer bereits mitklingt.

Wir sind jene von Q’uo, und wir danken euch dafür, dass ihr uns eingeladen habt, an diesem Wesen teilzunehmen, welches ihr alle hier kollektiv zu dieser Gelegenheit erschaffen habt; dieses Wesen, das ein strahlendes Licht eines einzigen suchenden Selbst mit einem offenen Herzen repräsentiert, zur gleichen Zeit wie es viele sehnende Herzen repräsentiert, die sich öffnen. Wir verlassen euch in Liebe und Licht und kehren zurück zu demjenigen, der als Jim bekannt ist. Adonai, meine Freundinnen und Freunde, Adonai.

(empfangen von Jim)

Ich bin Q’uo und bin wieder bei diesem Instrument. Zu diesem Zeitpunkt möchten wir fragen, ob es irgendwelche Nachfragen gibt, zu denen wir sprechen können?

Gary: Q’uo, P. schreibt: „Wie können die Seelen, die durch Krieg verwundet werden, am besten gesund und wieder ganz gemacht werden?“

Q’uo: Ich bin Q’uo und bin mir über eure Anfrage bewusst, mein Bruder und meine Schwester. Jene Wesen eurer dritten Dichte, die sich selbst in den kriegerischen Aktivitäten beschäftigt vorfinden, die in eurer Illusion so vorherrschend ist, sind diejenigen, die sich selbst einer gewissen Sache hingegeben haben und es im Hochhalten dieser Sache nötig gefunden haben, Waffen gegen Andere aufzugreifen, die scheinbar nicht zu ihrer Art gehören; die so erscheinen würden, als ob sie eine Art von einfallender Kraft oder Energiequelle wäre, die Schaden erzeugen könnte, falls, tatsächlich, Waffen nicht genutzt würden, um sie abzuwehren. Die kriegerischen Einstellungen, die innerhalb eurer dritte Dichte-Erfahrung auf diesem Planeten so vorherrschend gewesen sind, sind über eine lange Periode von Zeit und Erfahrung entwickelt worden, nicht nur auf dieser bestimmten planetaren Einflusssphäre, sondern auf anderen, welche die Bevölkerung für diesen Planeten geliefert haben, da ihre eigenen Abschlüsse nicht von allen der Bevölkerung wertgeschätzt werden konnte und ein Anteil der Bevölkerung es benötigte, die dritte Dichte noch einmal wieder zu erleben, um die Wahl zwischen Dienst an Anderen und Dienst am Selbst abschließend zu treffen. Daher sind die Wunden, die von vielen dieser soldatischen Wesen zur jetzigen Zeit erfahren werden, nicht nur Wunden in der jetzigen Inkarnation, sondern auch Wunden in der Seele und Psyche. Diese Wunden gehen tief, meine Freundinnen und Freunde. Sie sind falsche Wahrnehmungen, die hoffentlich eine gewisse Lektion lehren werden. Die Fehlwahrnehmung ist, dass diese Wesen, gegen die gekämpft wird, anders als das Selbst sind – so anders als das Selbst, dass sie es vielleicht nicht verdienen, innerhalb dieser Illusion zu existieren.

Die Heilung aller Wesen, die an solcher Feindseligkeit teilnehmen, muss nicht nur zur Ebene der körperlichen Verwundungen reichen – sie sind nur symptomatisch für tiefere Wunden – sondern müssen hinunterreichen in die Ebene der Seele hinein, sodass es zu einer Heilung kommt, die ganz macht, was gebrochen wurde; eine Heilung, die die Vision ermöglicht, um klarer zu sehen, dass jedes Wesen innerhalb dieser Illusion ein anderes Selbst ist, ein Wesen so ehrbar und intelligent, so empfindsam, und so voll des Wunsches, höhere Wahrheiten zu suchen, wie es jedes andere Wesen, einschließlich der Soldaten, die sie bekämpfen, ist. Damit diese Heilung stattfinden kann, ist es daher gut, dass die verwundeten, sogenannten, Soldaten eine Art von Aussöhnung tief im Inneren des Selbst suchen mögen, für alle anderen Selbste, die auch verletzt wurden, nicht nur in dieser Inkarnation, sondern in anderen. Viele der verwundeten Soldaten werden nicht in der Lage sein, Kontakt mit anderen Inkarnationen herzustellen, denn diese Dichte der Illusion besitzt einen Schleier des Vergessens, der sehr effektiv ist. Aber falls diese verwundeten Soldaten auf die momentane Situation blicken können, die sich jetzt in den verschiedenen Dramen von sich bekriegenden Lagern in verschiedenen Ländern rund um den Globus ausspielen, und auf irgendeine Weise jeden als das Selbst und jeden als den Schöpfer sehen, dann kann es vielleicht zu einer Heilung in demjenigen kommen, der das, was zuvor unrichtig gesehen wurde, so neu sieht. Dies benötigt eine große Menge an Hingabe, nicht nur aufseiten des verwundeten Soldaten in diesem Leben, sondern aufseiten derjenigen, die ein solches Wesen in dieser Reise der Suche nach Wahrheit unterstützen möchten. Die Heilung, die geschehen kann, kann so sein, dass ein verwundeter Soldat seine eigene spirituelle Reise beginnt, indem er Reue als anfängliches Gefühl empfindet und Hingabe zu Wahrheit als das weitertragende Gefühl, sodass sich eine neue Welt für ein solches Wesen öffnet. Diese neue Vision, die aufgrund der Hingabe, die aus dem Inneren kommt, von innen herauskommt, kann der heilende Faktor für solch ein Wesen sein.

Gibt es eine weitere Frage, mein Freund?

Gary: Q’uo, du hast angedeutet, dass diese Feindseligkeiten seit geraumer Zeit in dieser Gruppe stattfinden, und P. stellt die weitere Frage: „Wie könnten diese Kreisläufe der gegenseitigen Behandlung mit solcher Militanz, Gewalt und Krieg auf diesem Planeten enden?“

Q’uo: Ich bin Q’uo und bin mir über eure Anfrage bewusst, mein Bruder und meine Schwester. Dies ist keine einfach zu beantwortende Frage, da, wie ihr vermuten mögt, es viele, viele Individuen, Gruppen, Religionen, Nationen und Splittergruppen gibt, die an solchen kriegerischen Aktivitäten teilnehmen. Die Möglichkeit, dass solche innerhalb der kurzen Zeit, die innerhalb eurer dritte Dichte-Illusion verbleibt, zu Ende gebracht werden, ist sehr klein, und doch, meine Freundinnen und Freunde, ist immer die Hoffnung da, dass die Zerstörung, die über die Bevölkerungen dieses Planeten gebracht worden sind, so verabscheuenswert für all jene werden, die sie sehen, dass es zu einer Entscheidung kommen könnte, die Waffen in einem Moment niederzulegen, die Herzen zu öffnen und von neuem eine Menschlichkeit zu suchen, die mit allen um sie herum geteilt wird. Dies wird eine große Menge an Anstrengung aufseiten aller Wesen benötigen, die sich der Notwendigkeit bewusst sind, einen Frieden in jedem hungernden Herzen zu finden. Das ist die Reise vieler Leben in einem Moment zur Reife gebracht. Das ist, was so sehr selten innerhalb der Schöpfung des Vaters geschehen ist, und doch ist es geschehen. Euer bestimmter Planet ist schwer mit vielen Wesen bevölkert, die die Notwendigkeit empfinden, diese Dichte zu wiederholen, damit ihre Entscheidungen der Liebe und des Dienstes an Anderen schließlich getroffen werden können.

Wir schlagen vor, dass alle bewussten Wesen fortfahren, Erleuchtung an jene um sie herum zu bringen, einen Schritt zu jeder Zeit noch vorne zu machen, so wie es möglich ist, die Worte an jene zu verbreiten, die Ohren haben, um zu hören und Herzen, um zu verstehen, und unablässig in den Bemühungen dieser großen und glorreichen Aufgabe zu sein. Vielleicht wird das Unmögliche zu dem fantastischen Traum, der erfüllt wurde.

Gibt es eine weitere Frage, mein Bruder?

Gary: Das war insbesondere hilfreich. Danke dir, Q’uo. Ein Suchender namens John schreibt, dass er in seinen Nachforschungen über das Gebet des heiligen Franziskus entdeckt hat, dass einige Zeilen aus dem ursprünglichen Gebet ausgelassen wurden. Eine dieser Zeilen war „Im Vergessen finden wir.“ Und er wundert sich über diese Zeile und fragt, wie jemand Wert im Vergessen finden kann, und wann man Etwas weiß, das nicht vergessen wurde.

Q’uo: Ich bin Q’uo und bin mir über deine Anfrage bewusst, mein Bruder. Vielleicht ist das Vergessen das Vergessen dessen, was falsch [3] ist. Wie wir in der vorherigen Frage angesprochen haben, wenn man einen Feind sieht, wo tatsächlich ein anderes Selbst, das dem Selbst gleich ist, da ist; diese Illusion zu vergessen, welche die Wahrheit der Einheit vor allen versteckt. Vielleicht ist solch ein Vergessen tatsächlich wertvoll.

Gibt es eine letzte Frage, mein Bruder?

Gary: Könnte Q’uo einen Kommentar zur Inspirationsquelle für dieses schöne Gebet geben, das der heilige Franziskus in Worte gefasst hat, ob es das Bündnis ist oder eine andere? [4]

Q’uo: Ich bin Q’uo und bin mir über deine Anfrage bewusst, mein Bruder. Derjenige, der als der heilige Franziskus bekannt ist, hatte in früheren Inkarnationen eine Geschichte als das, was man „der Mönch“ bezeichnen könnte, was er in der Inkarnation fortsetzte, in der das Gebet verfasst hat, von dem du sprichst. Seine Erfahrungen im Verlauf seiner vorherigen Inkarnationen in den Bergen von Peru gaben ihm die Gelegenheit zu sehen, wie die verschiedenen Eigenschaften der Illusion so leicht von den Massen der Bevölkerung angenommen werden, dass es zu einer, sagen wir, großen Freilassung von festgebundener Energie der Liebe und Akzeptanz kommen würde, falls man tatsächlich die Dunkelheit mich dem Licht, die Traurigkeit mit der Freude, die Verzweiflung mit Hoffnung, die Verwundung mit Heilung, usw. ausgleichen könnte. Viele Erfahrungen in der Inkarnationsgeschichte dieses Wesens gaben ihm deshalb die Inspiration, dieses Gedicht zu verfassen, das eine so prägnante Beschreibung der Möglichkeit der Vergebung innerhalb dieser Illusion ist – Vergebung für jedes Herz, das von Liebe abgewichen zu sein scheint, Vergebung des Selbst, das solchem Abweichen gefolgt ist, und Vergebung für alle, die einem anderen Selbst geschadet haben. Denn in Vergebung hält das Rad von Karma an, und Karma spielt zu diesem Zeitpunkt eine so große und unerschöpfliche Rolle in den Wegen so vieler Wesen auf eurem Planeten – Karma aus vorherigen Inkarnationen und Planeten und Illusionen.

Wir sind jene, die euch als Q’uo bekannt sind. Wir danken euch noch einmal, meine Freundinnen und Freunde, dafür, dass ihr unsere Anwesenheit am heutigen Tag eingeladen habt. Wir haben es so genossen, die Liebe eurer offenen Herzen zu erfahren, das Licht, welche sie schafft, und die Freundschaft zwischen euch, wenn ihr miteinander umgeht. Wir werden froh sein, wenn wir euch in, wie ihr es nennt, eurer nahen Zukunft wieder beiwohnen können. Wir sind jene von Q’uo und wir verlassen euch in Liebe und Licht, in Frieden und Kraft, in Lobpreis und Dank. Adonai vasu borragus.

 

[1] vergegenständlichen, verdinglichen; aber auch: von subjektiven, emotionalen Einflüssen befreien (Duden)

[2] im englischen Original feeding: Fütterung, Zuführung, Speisung

[3] im Sinne von nicht wahr, nicht echt

[4] Originaltext der frühesten bekannten Veröffentlichung (1912, Quelle: Wikipedia):

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich liebe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

Herr, lass mich trachten,
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.
Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

Laut Forschungen, die auf Wikipedia veröffentlicht wurden, kann das Gebet des hl. Franziskus (ein römisch-katholischer Mönch, der im 13. Jahrhundert lebte), nicht weiter als 1912 nachverfolgt werden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gebet_des_heiligen_Franziskus

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