[overview] Das Bündnis hat uns geholfen, unsere Welt als einen Ort anzusehen, an dem alles gut ist: Alles, was passiert, soll sein, und es gibt keine Fehler. Andererseits wird Vergebung anzubieten betont, und Ra hat gesagt, dass in Vergebung das Anhalten des Rades von Handlung, oder was man Karma nennt, liegt. Dies erscheint insofern als ein Paradoxon, als dass, wenn man akzeptiert und versteht, dass es keine Fehler gibt und alles, was passiert, sein soll, was gäbe es da, das vergeben werden müsste?

(empfangen von Jim)

Ich bin Q’uo, und ich grüße alle von euch in Liebe und Licht an diesem Nachmittag. Wir danken euch dafür, dass ihr unsere Anwesenheit an diesem Tag eingeladen habt. Wir sind immer geehrt, diesem Kreis des Suchens beizutreten, denn euer Suchen ist von einer solchen Art, dass es wie ein helles Licht ist, das in die Himmel hinein über diesem Gebäude scheint, und jene anzieht, die sich mit euch an der Möglichkeit und Gelegenheit erfreuen, wieder den einen Schöpfer zu suchen, und diesem Schöpfer in jeglicher Form zu dienen, die sich für uns zu dieser Zeit manifestieren mag.

Wie immer möchten wir euch bitten, uns einen kleinen Gefallen zu tun: eure Unterscheidung darin zu nutzen, den Wert der Worte und der Gedanken einzuschätzen, die wir an euch weitergeben, und jene anzunehmen, die für euch Wert haben, und jene hinter euch zu lassen, die dies nicht tun. Auf diese Weise gebt ihr uns die Freiheit, [mit euch] zu teilen, was unseres zu teilen ist.

Die Frage an diesem Tag betrifft den scheinbaren Widerspruch zwischen der Aussage, die immer im Vordergrund der Bündnis-Philosophie steht – und die ist, dass alles gut ist und, in der Tat, alles gut sein wird – und der Beschreibung von Vergebung als das Anhalten des Rades von Karma, und warum solche Vergebung nötig sein würde, in einer Umgebung oder Schöpfung, in der wahrlich alles gut wäre. Es sind Anfragen wie diese, die uns große Freude bringen, wenn wir darauf antworten, und uns auch einen Sinn von Wertschätzung bringen für das Nachdenken und intensive Studium, die in der Anfrage reflektiert werden.

Um zu beginnen: Die Schöpfung, in der wir alle weilen, ist eine vereinigte Schöpfung. Sie ist das, was vom Einen Unendlichen Schöpfer geschaffen wurde, indem er die Liebe, die so sehr ein Teil des Einen Schöpfers ist, an jene Wesen, sagen wir, delegierte, die ihr Sonnen oder Sterne nennt; Logoi, welche die Liebe des Schöpfers reflektieren, in ihrer Aktivität der Erweiterung der Schöpfung, in der es wahr bleibt, dass alles gut ist. Denn jedes Logos-Wesen erschafft seine eigene Galaxie aus Sternen, indem es, sagen wir, das Material – die grundsätzliche Blaupause, könnten wir sagen – verwendet, die ihm gegeben wird, jedem von dem Einen Schöpfer. Und so kann die ganze Schöpfung in ihrem unendlichen Sein auf einer makroskopischen Skala als das gesehen werden, was den Einen Unendlichen Schöpfer und seinen Wunsch reflektiert, Sich selbst auf Weisen zu erkennen, die nicht möglich sind ohne Wesen, die ihren freien Willen ausüben, während sie sich durch die Dichte-Stufen von Erfahrung bewegen, die Lektionen jeder Dichte lernen und schließlich wieder zurückkehren, in Einheit, zum Einen Schöpfer, und die Geschenke ihrer freier-Willen-Entscheidungen mitbringen, um dem Schöpfer darin zu helfen, Sich selbst zu erkennen.

Wenn ihr euch weiter und weiter hinunter bewegt, oder in die Natur der Schöpfung hinein, fangt ihr an zu sehen, wie jeder Anteil, und jedes Wesen, in jeder Ecke und jedem Winkel des Universums, den Einen Schöpfer auf irgendeine Weise widerspiegelt, die für einige schwierig zu sehen sein mag, denn es gibt große Vielfalt in einer unendlichen Schöpfung, die auf freiem Willen basiert.

Zu dieser Zeit werden wir diesen Kontakt an denjenigen, der als Steve bekannt ist, übertragen. Wir sind jene von Q’uo.

(empfangen von Steve)

Ich bin Q’uo, und wir sind bei diesem Instrument. Wir möchten unsere Kommunikation durch dieses Instrument beginnen, indem wir ihm für seine Herausforderung danken, und auch, würden wir sagen, für die Arbeit, die es zu tun begonnen hat, im Erschaffen einer Atmosphäre, in der es möglich ist, eine Säule aus Licht zu empfangen, die als ein Schutz für es selbst und seine Arbeiten und für die Gruppe, mit der es arbeitet, dienen kann. Dies ist Aktivität, die wir unterstützen und die, würden wir sagen, beginnt, an den unteren Ausläufern von magischer Wirksamkeit anzukommen, so dass es nun die Möglichkeit für weitere Entwicklung entlang dieser Linien gibt.

Wir möchten, in Bezug auf die vorliegende Anfrage, nahelegen, dass alle hier bedenken, dass sie ein verletzliches Wesen sind, und verletzliche Wesen benötigen Schutz. Aber warum sollte es – in einer Schöpfung, welche die von Einheit ist – einen Bedarf nach Schutz geben? Warum, in einer Schöpfung der Einheit, sollte es jene geben, die sich dieser Einheit so wenig bewusst sind, dass sie sich auf Weisen verhalten würden, die das Potenzial haben, für Andere verletzend zu sein? Warum, kurz gesagt, sollte es zu einer Art von Diaspora des Schöpfers kommen, bis zu dem Punkt, dass jene, die der Schöpfer sind, aber auch, sagen wir, individuierte Lichtpunkte sind, fähig sein sollten, sich in ihrem Ursprung nicht zu kennen, und sich auch in ihrer Bestimmung nicht zu kennen?

Das ist das Geheimnis der Schöpfung, meine Lieben, in Kürze, denn ein Geschöpf zu sein, ist verletzlich zu sein, und Verletzlichkeit ist ein Kennzeichen von Trennung oder Distanz von Einheit. Nun, wir versichern euch, dass es keine Sache gibt, die ihr sagen oder tun könnt, oder die euch passieren kann, die euch letztendlich von dieser Einheit trennen wird. Aber es ist auch wahr, dass es für alle Erscheinungen an der innersten Resonanz eurer tiefsten Erfahrungen so aussehen kann, als ob ihr euch vergeblich nach dieser Einheit ausstreckt – dass die Einheit selbst nicht weiter entfernt sein könnte, als sie es momentan ist – und in dieser Distanz von Schöpfer zu Geschöpf, dort liegt der ganze Zweck und die Absicht der Schöpfung, denn in dieser Distanz findet der Schöpfer, dass selbst während es wahr ist, dass der Schöpfer nichts anderes sein kann, als was Er ist, es offensichtlich auch wahr ist, dass Er genau dies ist. Was sagen soll: anders als Er ist.

Nun, falls ihr diese Frage vom Standpunkt des Schöpfers aus untersuchen wollt, wird die Antwort, die aufkommt, einfach dies sein: dass der Schöpfer [etwas] Anderes sein muss, als was Er ist, damit Er darüber informiert werden kann, was Er ist, und falls wir es so ausdrücken dürfen, um zu wachsen. Dies ist eine lebendige Schöpfung, und in Leben gibt es Wachstum.

Nachdem wir dies gesagt haben, vom Standpunkt der Schöpfung aus, möchten wir nun unsere Aufmerksamkeit dem Standpunkt des Geschöpfes zuwenden, das, sagen wir vorübergehend, sowohl als ein Anteil des Schöpfers als auch als ein Wesen gesehen werden muss, das zu einem [gewissen] Grad unabhängig ist, und [zwar] zu dem Grad, zu dem es lernen muss, für sich allein zu stehen. Es muss dies tun, damit das, was es in Zurück-Spiegelung an den Schöpfer anzubieten hat, vom Schöpfer als neu, als ein Geschenk, aufgenommen werden kann; als einen offenbarenden Punkt, der die Vertiefung des Sinns für das großartige Mysterium von Sein ermöglicht.

Das Geschöpf, das daher für sich allein steht, trägt die Hauptlast der Möglichkeit, die unausweichlich in einer Schöpfung, in der es viele grundverschiedene, diskrete Gesichter des Schöpfers gibt, auftaucht, weil die Informationen, die zum Schöpfer zurückkommuniziert werden, zu einem sehr großen Teil aus den Interaktionen zwischen den individuellen Geschöpfen herrühren, und diese Interaktionen sehr komplex sein können und, wie ihr gut wisst, sehr von Leid geplagt.

Und so könnten wir die Frage, die uns gestellt wurde, umformulieren, indem wir einfach fragen, warum es Leid geben muss? Warum muss es die Möglichkeit von Disharmonie geben, damit der Schöpfer von sich lernen kann? Die Disharmonie entsteht durch Differenz - [und] die[se] Unterschiedlichkeit ist ein Produkt der, sagen wir, Herausgabe von Energie aus der einen Zentralen Sonne heraus, sodass jedes Fünkchen der Schöpfung, das ein individuelles Geschöpft begründet, eine lange Reise zurück zum Schöpfer beginnt, aus einer Position der Verstreuung heraus, in der, anfangs, überhaupt nichts gewusst wird. Die Frage steht so radikal im Mittelpunkt des Mysteriums von Sein, dass sie vor dem Hintergrund von Nicht-Sein, oder Nichts, gestellt werden muss.

Nun, wir werden sagen, dass diese Hinausgabe in das Nichts hinein ein Hintergrund-Echo hat, das auf zwei Weisen gesehen werden kann: Es kann als eine Art von gedämpfter Erinnerung an eine Harmonie des vollständigen Eintauchens in dem Einen Ursprünglichen Wesen gesehen werden, das, wie wir gesagt haben, kreativ ist. Aber dieses Echo kann auch als schrecklicher Horror erfahren werden. Es ist der Terror, aus dem Zentrum herausgenommen zu sein, und wir werden sagen, dass jedes Geschöpf die Erbschaft dieses Potenzials trägt, genauso wie sie das Erbe der Erinnerung an Einheit [in sich] tragen.

Und so bedeutet ein Geschöpf zu sein, auf eine Weise, ein zweifaches Wesen zu sein – ein Wesen, das bis zum obersten Ende dieses Konzepts verletzlich ist, absolut, vollständig verletzlich, und ein Wesen, das gleichsam absolut und vollständig unverletzlich ist. In diesem Gleichgewicht liegt eine Art Perfektion. Nun, das Abenteuer der Schöpfung beinhaltet eine zweifache Bewegung, sagen wir, eine Bewegung nach außen, in die Verletzlichkeit von Individuation hinein, und eine Bewegung nach innen, in die Unverletzlichkeit von Einheit hinein, die wir auch Liebe nennen können. Die Verletzlichkeit könnten wir deshalb "Nicht-Liebe” nennen, oder das Gefühl des Verlustes von Liebe.

Nun, Liebe selbst – in dem Ausmaß, zu dem sie vorherrscht; in dem Ausmaß, zu dem sie das Geschöpf umarmt; in dem Ausmaß, zu dem sie eine Art von Energie erzeugt, die das Geschöpf so einkapselt, dass das Geschöpf keine andere Realität kennt und keine solche Trennung fühlt – solch eine Liebe wie diese kann, von einem gewissen Standpunkt aus, als einschränkend angesehen werden. Und, als einen Vergleich, möchten wir vorschlagen, dass ihr darüber nachdenkt, dass es im Lebensmuster jener kleinen Wesen auf eurem Planeten, die als Kinder bekannt sind, eine Zeit kommt, zu der sie den Komfort und die Sicherheit des Zuhauses verlassen müssen und nach draußen in eine Welt hinein gehen, in welcher die schützende Umarmung der Mutter, die schützende Umarmung des Vaters, nicht für sie zur Verfügung steht, und in dieser [neuen] Aufgabe 1 sind sie, in der Tat, verletzlicher. Aber, gäbe es dieses Verlassen des Zuhauses nicht, [dann] hätte das junge Wesen nicht die Gelegenheit, den Herausforderungen zu begegnen, die ein wesentlicher Teil der Verletzlichkeit sind, die sie mit sich in ihre Lebenserfahrung hineintragen. Sie würden nicht die Möglichkeit haben zu wachsen, sich zu entwickeln und diese einzigartigen Talente zu kultivieren, die sie dann, folglich, zurückbringen zu Heim und Herd, zur großen Freude aller, die dort weilen.

Und so ist es im Vergleich, in Bezug auf die Schöpfung als ein Ganzes, denn ihr seid in eine experimentelle Domäne hinausgeworfen, in der es völlig beabsichtigt ist, dass ihr nicht wisst, dass ihr in der Wurzel eures Wesens unsterblich seid, und daher kann die Verletzlichkeit, in diesem Fall, absolut zu sein erscheinen; kann nicht-ausgeglichen sein durch das Wissen, dass im allertiefsten Kern alles fortfährt gut zu sein, dass ihr in eurem allertiefsten Kern bereits vollständig in diesem Gutsein weilt. Wir sagen, dann, dass ihr dies als ein Geschöpf nicht wisst; ihr wisst dies als ein Geschöpf nicht in erster Dichte; ihr wisst dies als ein Geschöpf nicht in zweiter Dichte, wo der Instinkt für Überleben anfängt kultiviert zu werden, zu dem Punkt, wo Verteidigung aufgesetzt wird, damit ein Wesen vor den Einfällen eines anderen geschützt werden kann.

Nun, Wesen werden aufeinander einfallen. Und, auch dies, ist Teil des Plans; denn das Übertreten der Grenzen eines Wesens und eines anderen erschafft die Bedingungen, die katalytischen Bedingungen würden wir sagen, die es ermöglichen, einen artikulierten Sinn für das Selbst zu kultivieren; die ermöglichen, eine Sichtweise des Selbst als einzigartig zu entwickeln. Und in der riesigen Unendlichkeit der Schöpfung, würden wir sagen, ist jeder Funke von Seiendheit absolut in seiner Einzigartigkeit. Wenn man über die Riesenhaftigkeit der Schöpfung nachdenkt, ist der Nachschub an solcher Einzigartigkeit in der Tat verblüffend, meine Freundinnen und Freunde. Auf der Ebene dieser Einzigartigkeit entfaltet sich die “Schneidekante” 2 der Schöpfung, und auf der Ebene dieser Einzigartigkeit wird euer Leben gelebt.

Nun, in der Gegenwart, genießt ihr eine Dichte, die wir die Dritte genannt haben, was insofern etwas ungewöhnlich ist, als dass sie Wesen beinhaltet, die bei solchen Fähigkeiten angekommen sind, dass die Schläge und Tribute der Existenz als ein Geschöpf auf eine solche Weise bewusst registriert werden, dass ein bewusstes Muster von Seiendheit, das selbst einzigartig ist, zentral für eure Erfahrung geworden ist. Aber, zur gleichen Zeit, ist die Frage, wer alle hier sind, auch abgeschirmt – aufgrund des Schleiers von Bewusstsein, der Charakteristik von dritter Dichte, sodass ihr auf eine noch tiefere Weise verletzlich seid, als ihr es seid, wenn das Abenteuer eures Lebensmusters lediglich als ein Kampf ums Überleben oder ein Kampf für Dominanz definiert wird. Denn die wahre Natur des Wesens, das ihr seit einer sehr langen Zeitperiode für euch selbst im Prozess zu erschaffen seid, ist, dass es unter den Schwierigkeiten, denen es in inkarniertem Leben begegnet, auf solche Weise leiden kann, dass diese Schwierigkeiten anfangen können, die eigentlichen Fäden seines Wesens aufzulösen. Daher seid ihr zweifach verletzlich.

Wenn ihr auf eine Weise verletzlich seid, die Selbst-Bewusstsein beinhaltet, müsst ihr Verteidigungsmuster entwickeln, um in der Lage zu sein, die Fäden eures Wesens auf einer sehr tiefen Ebene zu beschützen, aber diese Verteidigungen können, selbst, gebrochen werden, und das werden sie regelmäßig durch starken Katalyst. 3 Die größten Brüche, finden wir, sind von Selbst zu Selbst, und wenn ihr euch so gebrochen fühlt, kann euch dies eine Wunde zufügen, die mehr ist als die Wunde eines zufälligen Ereignisses, sondern die Wunde eines Einfalls, der sich so anfühlt, als ob er volle Intentionalität hinter sich hätte. Dies sind die Wunden, die danach schreien geheilt zu werden, und wie wir gesagt haben, ist der große Heiler Vergebung. Der große Heiler ist Vergebung, und Vergebung an sich ist ein zweifaches Phänomen. Dem Selbst muss, von sich selbst, vergeben werden, dass es dasjenige ist, das verletzlich ist; demjenigen [Selbst], welches das [eigene] Selbst verletzt, muss als demjenigen vergeben werden, das auf diese Weise von sich gezeigt hat, so tief offensiv zu sein.

Nun, diese Vergebung, von der wir sprechen, ist vielleicht die schwierigste Aktivität, die ein inkarniertes Wesen unternehmen muss, und tatsächlich ist es fast das Erkennungszeichen von Leben in dritter Dichte, dass es Vergebung auf sehr viele verschiedene Weisen, in sehr vielen verschiedenen Kapazitäten erfordert; und es erfordert, dass diese Vergebung immer und immer wieder registriert wird, denn jemand, der es unternimmt, zu vergeben, versteht selten, wenn je, den Umfang der Wunde, die zugefügt wurde. Und dies erfordert die Heilung, die nur Vergebung geben kann.

Und so kann der erste Akt von Vergebung mit dem Anfang einer Kruste, sagen wir, verglichen werden, der zweite Akt kann diesen Vorgang fortsetzen und so weiter, bis die Wunde geheilt ist, und dies kann nur der Anfang eines längeren Prozesses sein, in welchem sich die Narbe, die zurückgelassen wurde, schließlich ebenfalls selbst auflöst. Und daher, sagen wir, dass ein Akt der Vergebung auf einen anderen Akt von Vergebung platziert wird, und ein weiterer und weiterer, und ein weiterer und ein weiterer, und es kann scheinen, als ob dieser Vorgang wahrlich niemals-endend ist. Aber, meine Lieben, wir versichern euch, dass es etwas gibt, dass wir eine Auflösung für diesen Prozess nennen würden, und es kommt eine Zeit, wenn an einem hellen, strahlenden Tag ihr aufwachen mögt und entdecken, dass die Wunde, die ihr euch geholt habt, nicht länger existiert, außer als eine Erinnerung, und in der Erinnerung selbst liegt nun eine gewisse Freude. In dieser Freude liegt die Realisierung von Arbeit, die gut verrichtet wurde, denn wenn ihr euch selbst auf diese Weise geheilt habt, habt ihr die Schöpfung an sich geheilt – ihr habt einen Anteil der Schöpfung, der unausgeglichen war, ins Gleichgewicht gebracht, und dem Schöpfer die passende Perspektive gegeben, um von dort aus das innere Wesen der eigentlichen Interaktionen zu sehen, durch die der Schöpfer über Sich selbst informiert wird. [Und] ihr steht am wahren Dreh- und Angelpunkt dieser Arbeit, welche der Zweck der Schöpfung ist.

Wir danken euch für diese höchst einsichtsvolle Anfrage, denn sie hat uns eine Gelegenheit gegeben, zu einem Thema zu sprechen, das nicht anders kann, als zentral für euren Vorgang zu dieser Zeit zu sein, und wir möchten euch versichern, dass es auch für unseren Prozess zentral bist, denn wir sprechen im Moment vom Wesen der Schöpfung selbst. Wir anempfehlen euch eurem Prozess, meine Lieben, der nun fortsetzt, wie er es für eine lange Zeit hat, eine Inspiration für uns zu sein. Ihr seid mutige Suchende, und wir freuen uns über eure Erfolge.

Wir sind jene von Q’uo und zu dieser Zeit würden wir dieses Instrument verlassen und zu demjenigen, der als Jim bekannt ist, zurückkehren, um zu erfragen, ob es weitere Anfragen in euren Gedanken gibt. Adonai, meine Freundinnen und Freunde, Adonai.

(empfangen von Jim)

Ich bin Q’uo, und bin wieder bei diesem Instrument. Wir möchten, zu dieser Zeit, fragen, ob es weitere Anfragen geben mag, auf die wir antworten können?

Q’uo, ihr habt, durch Steve, darüber gesprochen, dass der Weg von Inkarnation einer der Verletzlichkeit ist, und es scheint, dass ihr Vergebung als das [Prinzip] des positiven spirituellen Weges hervorgehoben habt. Ich habe mich gefragt, ob ihr darüber sprechen könntet, ob oder ob nicht Vergebung ein Teil des Dienst-am-Selbst-Weges ist, und falls nicht, wie sie auf diese Verletzlichkeit reagieren, wenn darauf eingedrungen wird?

Ich bin Q’uo, und bin mir über deine Anfrage bewusst, mein Bruder. Es ist wieder eine sehr gedankenvolle Anfrage. Die Verletzlichkeit, die von einem positiv-orientierten Wesen empfunden wird, ist die Verletzlichkeit, welche vor-inkarnativ, sagen wir, anerkannt wurde, denn eure dritte Dichte ist eine, welche, wie wir erwähnten, auf der anderen Seite des Schleiers von Vergessen verfolgt wird, und doch ist sich jede Seele, die dritte Dichte betritt, bewusst, dass sie die Perfektion der Schöpfung vergessen wird, die Liebe in jedem Moment, und das Licht, welches jeden Anteil der Schöpfung bildet. Und daher nimmt sie diese Verletzlichkeit willentlich an, welche die Funktion hat, zu ermöglichen, dass sie Lektionen lernt, die, sagen wir, Trauma beinhalten können, [und] die Verletzlichkeit, von der Wesensnatur der dritte Dichte-Illusion bloßgestellt und benutzt zu werden, in welcher es zum Gefühl von Trennung und der Notwendigkeit, dieses Gefühl von Trennung zu untersuchen, kommt, auf solch eine Weise, dass es zu einem wachsenden Verständnis von Einheit kommt, das aus dem scheinbaren Gegenteil resultiert. Auf diese Weise setzt sich das positiv-orientierte Wesen willentlich der verletzlichen Situation in jeder Inkarnations-Erfahrung aus, um das wachsende Wissen über das Gefühl zu gewinnen, dass alles gut ist, dem Verständnis von Einheit, das in der Tat das Wesen, das wahre Wesen, von Realität ist.

Auf dem negativ-orientierten Weg wird dieses Gefühl von Verletzlichkeit jedoch nicht von dem Individuum verwendet, das, sagen wir, der Untergebene oder das Opfer sein mag. Es wird von jenen verwendet, die solche negativ-orientierte Wesen versklaven möchten, die verletzlich sind, denn das ist die Natur des negativen Weges: Trennung. Diese scheinbare Trennung existiert für das positive Wesen nur so lange, wie es nicht in der Lage ist, den Schleier des Vergessens zu durchdringen. Das negativ-orientierte Wesen strebt daher nach der Trennung von allen anderen Selbsten, und nach Kontrolle und Dominanz über alle anderen Selbste, und wird jede Verletzlichkeit, die ein anderes Selbst ausdrücken oder zeigen mag, als ein Mittel zu verwenden, mit dem diese Dominanz und Kontrolle bewirkt werden könnten.

Nun, es gibt einen gewissen, sagen wir, Nutzen für das Wesen, das aufgrund seiner Verletzlichkeit so kontrolliert und dominiert wird - wobei die Verletzlichkeit vielleicht nur ist, weniger Kraft zu besitzen und nicht fähig zu sein, sie auch über Andere auszuüben. Wenn jedoch Macht über das negative Wesen, das für seine Dominierung anfällig war, ausgeübt wird, wird dieses Wesen an Wunsch gewinnen, seine eigene negative Polarisierung zu entwickeln, indem es so jene dominiert, die verletzlicher als es selbst sein mögen. Auf diese Weise wird die Verletzlichkeit auf eine umgekehrte Weise verwendet, genau wie der ganze Weg der negativen Polarität darauf basiert, jeden Teil des positiven Weges umzukehren.

Gibt es eine weitere Anfrage, mein Bruder?

Nicht zu dieser, danke dir, Q’uo.

Ich habe eine Frage. Es scheint mir, dass es im Fall eines negativen Wesens immer noch einen arbeitenden Instinkt für Einheit gibt, aber es scheint einfach, dass die Einheit etwas ist, was das negative Wesen für sich beanspruchen will. Es scheint, dass, indem es dies tut, es seine eigene Verletzlichkeit ablehnt, und man könnte diese Ablehnung als auf Angst basierend ansehen; aber auf den höheren Ebenen von negativer Polarisation, scheint es so, als ob die treibende Energie nicht mehr die von Angst ist, aber mehr etwas ist wie Wut oder Zorn, oder ich weiß nicht recht, was das Wort wäre. Aber kannst du mir sagen, ob die treibende Energie hinter negativer Polarisation bis zum Ende fortfährt Angst zu sein, oder ob es etwas anderes gibt, vielleicht neu entdeckt im Verlauf von negativer Polarisierung, was die treibende Energie wäre.

Ich bin Q’uo, und bin mir über deine Anfrage bewusst, mein Bruder. Eine sehr gedankenvolle Anfrage – wir werden beginnen.

Der Antrieb zu einer gewissen Art von Harmonie, von der du sprachst, oder Einheit, nicht notwendigerweise Harmonie, ist das, was nur bis zu einem gewissen Punkt von negativ-orientierte Wesen verwendet wird, denn es kommt dazu, am Anfang der vierten-Dichte-Erfahrung der Bildung eines sozialen Erinnerungskomplexes aus negativer Polarität zu sehen, dass es einen Grund dafür gibt, eine Allianz, sagen wir zu beginnen, als ein Mittel, mit dem weitere Kraft und Macht gewonnen werden können, wenn ein Rücken gekratzt wird und Versprechungen gemacht werden, den anderen Rücken zu kratzen, sagen wir. Diese Art, sich in einem gemeinsamen Zweck zusammen zu verbinden, hat nur begrenzten Wert für das negativ-orientierte Wesen, da es die Stufen der Polaritätsgewinnung hinaufklettert; denn an irgendeinem Punkt werden Wut und Zorn, wie du beschrieben hast, oder die Unzufriedenheit mit anderen Selbsten, bis zum Punkt von Trennung, Domination und Kontrolle, ersetzt durch das, was du Gier nennen würdest, oder den Wunsch nach mehr Macht, größerer Macht, Macht einer gewissen Art, Macht, die zu Anerkennung, Bewunderung, Unterwerfung und den verschiedenen Degradierungen des Selbst führt, die willentlich vom negativen Wesen unternommen und [von ihm] als, bis zu einem gewissen Punkt, der Mühe wert beschrieben werden.

Jedes Wesen, das so dominiert wurde, mag dann [die] Wut und Zorn darüber, dominiert zu werden, verwenden, um innerhalb der Ebenen von negativer Polarisierung aufzusteigen, bis diese Ebenen zu einer Höhe erreicht wurden, wo es nicht länger den Bedarf für Wut und Zorn gibt, denn in der Domination liegt ein großer Erfolg. Daher ist die Gier dann die vorherrschende Kraft, die von auf solche Weise erfolgreichen negativen Wesen in ihrem Prozess der Polarisierung eingesetzt wird. Es kommt auch zu einer Art von Wunsch, sich in totaler Einheit mit dem Einen Schöpfer zu verbinden, wie es auch der Wunsch von positiv-orientierten Wesen ist. Dieser Wunsch, der Eine Schöpfer zu werden, ist jedoch der Wunsch, der nur eine begrenzte Perspektive der Natur des Einen Schöpfers sieht: die Sichtweise, welche das Universum als das sieht, was in Ordnung gebracht werden soll, und derjenige, der es in Ordnung bringt, wird das Selbst sein, welches den Schöpfer in einem ausreichend großen Grad, um dies zu tun, manifestiert hat.

Gibt es eine weitere Anfrage, mein Bruder?

Nein, das ist sehr informativ. Danke dir, Q’uo.

Q’uo, wenn wir wieder zum positiven Weg zurückschalten, über das Thema Vergebung, scheint es, als ob einige Dinge schwieriger zu vergeben sind als andere. Ich denke, einige Menschen auf dem positiven Weg finden es einfacher, Dinge zu vergeben, die ihnen selbst zugefügt werden, versus Dinge, die anderen Menschen angetan werden, und es gibt einige Dinge, die einfach unverzeihlich erscheinen, und wenn man versteht, dass dies ein Prozess von Evolution ist, und wachsender Liebe hin zu immer mehr Akzeptanz, habt ihr einen Ratschlag dazu, was man tun kann, wenn wir etwas unverzeihlich finden und wir einfach den Durchbruch nicht zu schaffen scheinen und Liebe an etwas anbieten [können], das uns so abscheulich erscheint?

Ich bin Q’uo und bin mir über deine Anfrage bewusst, mein Bruder.

Wenn man eine Situation sieht, die unverzeihlich erscheint, würde es dem positiv-orientierten Wesen guttun, innerhalb des Selbst nach dieser Erfahrung zu schauen, die entweder von diesem Wesen in einem sehr frühen Alter, dem Alter der Bildung der Persönlichkeitsstruktur, den ersten paar Jahren des Lebens, erlebt wurde, sodass vielleicht eine Erinnerung, die sehr schmerzhaft war, wiedergewonnen werden kann, und die in die unterbewussten Bereiche des Geistes gedrückt wurde, weil sie für den bewussten Geist zu schmerzhaft zu betrachten war.

Es gibt einen weiteren Aspekt dabei, innerhalb des Selbst nach dem zu schauen, was unverzeihlich scheint, und das ist das Gegenteil. Das heißt, dass das Wesen, welches eine gewisse Handlung eines Anderen nicht vergeben kann, innerhalb des Selbst zu jener Zeit schauen mag, in der diese Handlung von dem Wesen unternommen wurde, welches sie in einem Anderen nicht vergeben kann, und es, zu dieser Zeit, nicht in der Lage war, sich selbst dafür zu vergeben, diese Handlung vollbracht zu haben, welche damals richtig schien, aber schnell als falsch angesehen wurde, und das Selbst durch das Selbst auf eine solche Weise gegeißelt wurde, dass, wieder, die Erinnerung so schmerzhaft war, dass sie in die unteren Regionen des bewussten Geistes hineingeschoben wurde, oder die höheren Regionen des unterbewussten Geistes. Solche inneren Reflexionen und Untersuchungen, vielleicht im meditativen Zustand, oder im Trance-Zustand, wenn Hypnose verwendet wird, können einem Wesen offenbaren, was es vor sich selbst, aus Gründen, die gerade genannt wurden, versteckt hält.

Gibt es eine weitere Anfrage, mein Bruder?

Nein, danke dir.

Ich bin Q’uo und danke dir nochmals, mein Bruder. Gibt es eine weitere Anfrage zu dieser Zeit?

(Pause)

Ich bin Q’uo. Da es so erscheint, dass wir die Anfragen für diese Arbeitssitzung aufgebraucht haben, möchten wir gern, von Neuem, allen von euch Anwesenden dafür danken, dass ihr so freundlich wart, uns einzuladen, uns eurem Kreis des Suchens am heutigen Tag anzuschließen. Wie immer, sind wir durch diese Erfahrung überglücklich. Wir sind sehr beeindruckt von der Reinheit eures Wunsches, die Wahrheit zu suchen, der Bereitschaft, das Herz zu öffnen, und der Fähigkeit, das mentale Vermögen auszuüben, um auszudrücken, was nicht-ausdrückbar scheint, durch die Art von Fragen, welche die Einheit der Schöpfung weiter aufdecken, wo sie bislang nicht gesehen wurde.

Wir sind jene von Q’uo. Wir werden euch zu dieser Zeit in Liebe und in Licht zurücklassen. Geht hin und erfreut euch in der Kraft und im Frieden des Einen Schöpfers. Adonai, meine Freundinnen und Freunde, Adonai vasu borragus.


  1. [footnote start]

    Im engl. Original capacity, auch Kapazität, Fähigkeit.

    [footnote end]
  2. [footnote start]

    Im engl. Original cutting edge.

    [footnote end]
  3. [footnote start]

    In Bezug dazu: Ra 95.24: „Es gibt keine äußerliche Sicherheit in eurer Illusion vor den Böen, Windstößen und Schneestürmen von schnellem und grausamem Katalyst.“

    [footnote end]