[overview] Heute möchten wir gern über das Konzept von Konformität und Nichtkonformität sprechen. Ra sagte, dass Adeptinnen und Adepten diejenigen sind, die sich von den Beschränkungen von Gedanken, Meinungen und Bindungen von Anderen-Selbsten befreit haben. Q’uo hat gesagt, dass der spirituelle Weg sehr persönlich und individuell ist. Doch, es scheint, als ob wir in der Lage sein müssen, Andere zu verstehen und mit ihnen in Beziehung zu sein, und sie mit uns, damit wir ihnen effektiv dienen können. Kannst du bitte diese Dynamik zwischen Konformität und Nichtkonformität auf dem spirituellen Weg des Dienstes besprechen?

(empfangen von Jim)

Ich bin Q’uo, und wir grüßen alle von euch im Namen des Einen Unendlichen Schöpfers [und] in der Liebe und dem Licht, die von dem Einen Schöpfer hervorfließen. Es ist eine große Ehre für uns, gebeten zu werden, eurer Gruppe an diesem Nachmittag beizuwohnen, während ihr als Suchende von Wahrheit zusammengekommen seid, um eure Herzen und euren Geist für einander auf dieser Reise der Suche zu öffnen, und um um Unterstützung von jenen, wie wir es sind, zu bitten, die sich in der Gelegenheit anbieten, euch von Dienst zu sein, da wir auf demselben Weg gereist sind, auf dem ihr nun reist, und uns etwas weiter entlang dieses Weges, sagen wir, fortbewegt haben; und es ist Teil unseres Wunsches, dass wir uns entlang dieses Weges weiter fortbewegen, der uns hier zu euch an diesem Nachmittag bringt, denn wir schreiten in unserer Evolution weiter fort, wie wir in der Lage sind, Wesen, wie ihr es seid, zu dienen, eine Hand zurück auszustrecken, sagen wir, und Unterstützung anzubieten, dass ihr in eurer Suche voran bewegen mögt. Auf diese Weise dient jeder Anteil des Einen Schöpfers anderen Anteilen des Einen Schöpfers darin, sich selbst auf Weisen zu erkennen, die nicht möglich wären, würde nicht der freie Wille aller, die auf diesem Weg reisen, ausgeübt, wie ihr nun euren ausübt.

Heute Nachmittag habt ihr eine sehr interessante Anfrage an uns gestellt, die voller Paradoxie ist. Während die Suchenden von Wahrheit sich immer weiter entlang ihres Weges der Suche von Wahrheit bewegen, in all seinen Erfahrungen, kommt es zu einer Zeit, während der die Suchenden sich scheinbar so weit entfernt von der Kultur um sie herum wiederfinden, dass es scheint, als ob sie sich von dieser Kultur eventuell trennten. Ihre eigene innere Reise ist einzigartig, und erfordert von ihnen, den Impulsen des Herzens und der Intuition mehr zu folgen als jenen des Geistes, der so verzaubert und gefangen innerhalb des kulturellen Milieus ist, dass auf der geistigen Ebene so eng mit der Kultur verbunden zu bleiben, bedeuten würde, von den Suchenden von Wahrheit zu verlangen, die inneren Impulse zu leugnen, die sie immer weiter vorwärts und innen-wärts auf dieser Reise der Seele bewegen. Es gibt Vieles, was solchen Suchenden so erscheint, dass es kein Teil dieser Reise ist, wenn sie auf die Welt um sich und die Kultur, aus der sie hervor kamen, blicken. Daher, während sie sich wünschen, allen von Dienst zu sein, die darum bitten, sind sie oft perplex hinsichtlich, wie sie weiter voranschreiten sollen, um sowohl von Dienst an Anderen zu sein, als doch auch ihrem inneren Selbst treu zu bleiben.

Zu dieser Zeit werden wir diesen Kontakt an denjenigen namens Steve übertragen. Wir sind jene von Q’uo.

(empfangen von Steve)

Ich bin Q’uo, und wir sind bei diesem Instrument. Im Hinblick auf das innere Selbst, möchten wir euch bitten, über eine einfache Frage nachzudenken - eine einfache Frage, sagen wir, aber eine, zu der auf Anhieb wenige Antworten hervorkommen. Die Frage ist diese: "Wer seid ihr, wirklich?" Nun, wie sich herausstellt, befinden sich bereits alle in einem peinlichen Überfluss, wenn es zur Aufgabe kommt, eine solche Frage zu beantworten, denn jede und jeder hat einen reichhaltigen Nachschub an Persönlichkeits-Elementen, die entlang des Weges der Lebenserfahrung angesammelt wurden. Ihr wisst zum Beispiel, zu welcher ethnischen Gruppe ihr gehört, kennt eure religiöse Schulung und wisst eine große Menge über die Kultur, in die eure Werte eingeimpft wurden. Daher seid ihr reichhaltig versorgt mit Meinungen und Sichtweisen, und auch einer Vielzahl von Initiativen, die ihr verfolgen könnt, während ihr danach sucht, ein besseres Selbst zu werden, und während ihr danach strebt, den Reichtum eurer Selbstheit mit jenen um euch herum zu teilen, die ihr zu lieben begonnen habt, die ihr zu respektieren begonnen habt und deren Bedürfnissen ihr den Impuls zu dienen gespürt habt. All diese Elemente begründen ein sehr reichhaltig gewebtes Gewebe von Selbstheit, das, über die Jahre eures Lebens, zu etwas geworden ist, auf das ihr euch verlasst, das ihr gelernt habt, als ein komfortables Gewand zu tragen.

Wie es aber nun passiert, während ihr euch immer tiefer in diesen Modus von Suche hinein bewegt, der nicht einfach der Modus des Körpers oder der Modus des Geistes ist, sondern eher der Modus der Seele; während ihr euch tiefer in diesen Modus hineinbewegt, würden wir vorschlagen, findet ihr, dass dieser bequeme Mantel aus vielen Farben, an dem ihr für euch selbst mitgewebt habt, anfängt, immer weniger gut zu passen; anfängt, sagen wir, Abnutzungsspuren an den Ellbogen zu zeigen, und ausgefranste Bündchen, und irgendwann wird euch recht klar, dass das Selbst, von dem ihr immer gewusst habt, dass ihr es seid, nicht länger ein Selbst ist, dass ihr fortfahren könnt zu sein. Und, wir möchten euch nahelegen, dass diese Erfahrung insofern eine sehr herausfordernde ist - in der Tat ist es die herausforderndste Erfahrung, die ihr wahrscheinlich haben werdet, denn es kann keinen schwierigeren Vorgang zu durchlaufen geben, als den des Abstoßens des Verständnisses von Selbst, an das ihr euch seit langem gewöhnt habt, es als die einzige wahre und richtige Antwort auf die Frage: „Wer bin ich?” anzunehmen.

Wir möchten euch für einen Moment bitten, einen Schritt mit uns zurück zu machen, und diese Frage des Verständnisses von Selbst zu untersuchen, denn wir möchten euch vorschlagen, dass es aus vielen Komponenten zusammengesetzt ist, die, eigentlich, für das Selbst überhaupt nicht relevant sind. Und die meisten dieser Komponenten werden auf die eine oder andere Weise aus eurer Umgebung hereingezogen, was sagen soll, aus dem sozialen Energie-Komplex, der euch wie ein Halbschatten umgab, während ihr aufwuchst, während ihr in euren eigenen hinein gekommen seid, während ihr euren Platz innerhalb eurer Gesellschaft angenommen habt, während ihr gelernt habt, eure Bestrebungen für das, was ihr werden mögt, und wie ihr Anderen dienen könnt, zu gestalten und zu formulieren.

Und so kann es als ein sehr herausfordernder Moment erscheinen, wenn ihr auf dem Weg der spirituellen Suche lernt, dass alles, was ihr als zentral dafür, wer ihr seid, angenommen habt, nicht länger aufrecht erhalten werden kann. Es kann nicht länger von Dienst für das sein, was ihr werden müsst, und das bedeutet, dass ihr diesem ermöglichen müsst, abgeworfen zu werden, wie ihr alte Kleider weggeben würdet, die nicht länger passen, oder wie eine Haut, die zu eng geworden ist, oder falls wir noch persönlicher sprechen dürfen, ein Ego, das zu einschränkend für das Selbst geworden ist, von dem ihr immer stärker empfindet, dass ihr ihm Geburt gebt.

Das Ego, wie ihr es kennt, ist in weiten Teilen eine Kombination von zwei Faktoren. Auf der einen Seite ist es ein Faktor, der aus dem Akzeptieren und Imitieren von möglichen Persönlichkeits-Projektionen geboren wird, die ihr in eurer Umgebung findet. Ihr mögt eure Eltern imitieren, ihr mögt eure Brüder und Schwestern imitieren, oder eure Gleichaltrigen, oder eure Lehrenden, oder irgendeine bekannte kulturelle Figur. All diese Muster von Verarbeitung eurer Erfahrung im Licht von projizierten Möglichkeiten stehen euch als ein Anteil des Effektes zur Verfügung den eure Kultur auf euch hat.

Es wird von Beginn eurer Erfahrung an klar, dass zuerst eine, und dann eine weitere, und dann eine weitere dieser möglichen Personas nicht recht mit dem zusammenpassen, wovon ihr immer mehr zu erfahren beginnt, dass ihr es sein müsst. Ihr könnt immer mehr entdecken lernen, dass diese Personas schlecht passen, und sie als Bilder, die ihr projizieren könntet, eigentlich stark verzerrend sind, wenn es darum geht, der Welt das Verständnis von euch selbst zu geben, von dem ihr lernt, es euer eigenes zu nennen.

Und so, während ihr entdeckt, dass diese zur Verfügung stehenden Personas nicht zu dem passen, wer ihr sein müsst, habt ihr seit langem gelernt, euch gegen diese Einfälle zu verteidigen, und diese Einfälle können sehr stark gefühlt werden, meine Freundinnen und Freunde. Sie sind Verurteilungen über euch bei jedem Schritt in eurer Gesellschaft. Ihr könnt die Kraft von Verurteilung gegen euch spüren, solltet ihr scheitern, nach dem zu leben, was erwartet wird, und deshalb lernt ihr von einem frühen Alter an, dass in einer Gesellschaft zu leben voller Gefahren ist. Das kleine Selbst, das ihr seid, ist, oh, so verletzlich, und der große Nachschub an Verurteilungen, die in eure kulturelle Erfahrung eingebettet sind, werden als so viele Gefahren erlebt, die, oh, so scharf sind. Deswegen habt ihr gelernt, zu entwickeln, was eine “dicke Haut” genannt wird, und diese Haut, von der wir sprechen, wird aus Widerständen gebildet - Widerstände, die so tief schneidend sind, dass sie anfangen, sich mit jenen bestätigenden Möglichkeiten von Persönlichkeits-Projektionen zu verweben, die ihr für euch angenommen habt.

Und so kombinieren sich diese zwei Dimensionen, die affirmative und die resistive, um eine Persönlichkeits-Hülle zu bilden, die euch nicht nur die Kraft gibt, projizierend zu interagieren, affirmierend zu interagieren, sondern auch den Schutz vor den “Schlingen und Pfeilen”, falls wir den Dichter zitieren dürfen, “von herausragendem Glück”.

So, da bist du, ein Selbst, und jedes Selbst ist eine Wesens-Einheit, die selbst-begründet ist. Da bist du, ein Selbst, das üppig beschützt ist und reichlich mit Möglichkeiten des Selbstausdrucks ausgestattet ist, von denen, richtigerweise gesagt, euch keine gehören. Und ihr seid ein Leben lang innerhalb eurer so begründeten Persönlichkeitshülle dahingehinkt, bis ihr einen Punkt in eurem spirituellen Suchen erreicht, wo es anfängt klarzuwerden, dass ihr nicht weitergehen könnt, ohne einen Vorgang der Auflösung dieser Persönlichkeitshülle zu durchlaufen.

Wir können euch vorschlagen, dass es in jedem individuellen Leben ein natürlicher Anteil des Vorgangs von spiritueller Suche ist, an dem Punkt angekommen zu sein, wo diese Auflösung nötig wird, um weiter fortzuschreiten. Sie wurde gut genug von jenen erkannt, die auf diesem Weg vor euch gereist sind, sodass sie einen Namen, oder eigentlich viele, bekommen hat. Sie könnte „die dunkle Nacht der Seele“ genannt werden, sie könnte Ego-Tod genannt werden, sie könnte „den Abgrund überqueren“ genannt werden oder das Labyrinth zu durchqueren. wie immer ihr wählt, sie zu nennen, wird sie jedoch immer als eine Quelle von Schwierigkeiten und Leid erfahren, denn all die Verwendungen, denen diese Persönlichkeit zu je gedient hat, müssen nun geopfert werden. Ihr verliert alles, das ihr dachtet, das ihr hattet. Ihr verliert jeden letzten Prüfstein dafür, wer ihr seid, wenn ihr diesen Abgrund überquert – jeden letzten Prüfstein, sagen wir, außer einen. Und der, meine Lieben, ist der Schlüssel, um den Abgrund erfolgreich zu überqueren. Dieser eine Prüfstein, den ihr in der dunklen Nacht der Seele habt, ist die Entschlossenheit, die ihr in der Form der grundsätzlichen Absicht in euch tragen könnt, die ihr für den Entwicklungsverlauf eurer vorwärtsgehenden Lebenserfahrung setzt. Der Abgrund, falls auf eine andere Weise in ihn eingetreten wird, ist eine Gelegenheit, um in Verrücktheit zu verfallen, um allen Sinn von persönlicher Integration zu verlieren. Wenn ihr all diese Elemente eurer Persönlichkeit, die sich, sozusagen, so eng mit euch verwoben haben, opfern sollt, dann müsst ihr etwas in Reserve haben, das euch hindurch trägt, und diese Reserve bildet sich, wie wir sagen, aus Klarheit von Bestimmung und Stärke von Entschlossenheit hinsichtlich, wofür ihr stehen werdet.

Wir glauben, dass sich alle in dieser Gruppe darüber bewusst sind, dass die Entscheidung eine ist, die euch zu beschließen ermöglicht, dass es euer Ego, euer konstruiertes Selbst sein soll, das alle Kraft für sich beanspruchen soll. Es spielt keine Rolle, ob das eure Entscheidung ist, [oder] was der Rest der Welt sagen wird, denn die Stärke eurer Überzeugung kommt gänzlich von innen heraus. Falls, auf der anderen Seite, eure Entscheidung ist, die Auflösung dieses illusorischen Selbst zu erlauben, damit ihr von größeren Dienst an Anderen-Selbsten sein könnt, an die Schöpfung selbst, an den Schöpfer, dann fangt ihr an, euch als feinste spirituelle Faser zu erfahren, die von scheinbar jedem verstreuten Wind weggeblasen werden kann, die so verletzlich erscheinen kann, das es fast unvorstellbar ist, dass sie unter den Stürmen eurer Lebenserfahrung überleben könnte, und wenn ihr über die Frage nachdenkt, ist die einzige Sache, die ihr auf Lager habt, eure Hingabe, eure Entschlossenheit, dass die ganze Bedeutung eures Lebens die von Dienst an Anderen ist.

Nun, wir wollen sagen, dass es erst einmal Wenige gibt, die den Punkt erreichen, an dem sie in diesen Abgrund schauen, und noch Wenigere gibt es, die ihn erfolgreich zur anderen Seite überqueren. Und doch taucht der Abgrund als eine notwendige Passage auf, der alle, die auf tiefe Weise suchen, begegnen müssen, und es kann Anzeichen dieses lauernden Abgrundes geben, und diese Anzeichen an sich können so furchterregend sein, dass es die Suchenden veranlasst, in ihrem Enthusiasmus für das Suchen nachzulassen, und sich zurückzuziehen und eine Komfortzone zu finden, wo das Vertraute wieder umarmt wird. Wir verurteilen nicht diejenigen, die das Bedürfnis empfinden, sich auf diese Weise zurückzuziehen, denn es ist manchmal ein besserer Teil von Weisheit, zu erlauben, dass die eigenen Ressourcen gesammelt werden, damit man die notwendigen Antriebsfedern in seinen Beinen hat, um über den Abgrund getragen zu werden. Niemand kann, außer völlig allein, in diese Erfahrung kommen.

Nachdem man durch dies hindurchgekommen ist, wird die Frage jedoch wieder aufkommen: "Wie kann ich nun vom Dienst sein, denn ich, der auf diesem Weg, der mich so individuiert hat, gereist ist, fühle mich nun nicht länger als ein Teil des sozialen Komplexes, der mich so lange, entweder in einer bejahenden Weise, oder in einer negativen Weise, als das, gegen dass ich mich gewehrt habe, definiert hat?” Wenn ihr einen Punkt erreicht, an dem es weder die Versicherung, noch den Widerstand, hinsichtlich dieses sozialen Komplexes gibt, in all seinen unendlich verschiedenartigen Färbungen, dann seid ihr in der Position, wo die Ressourcen, auf die ihr nun zurückgreifen können, nur jene der spirituellen Ebene sein werden. Wir sagen nur, denn dort erreicht das Paradoxon seinen Höhepunkt, denn tatsächlich wird es sich herausstellen, dass das Spirituelle mehr Ressourcen hat, als ihr euch jemals habt vorstellen können, und diese Ressourcen können herbeigerufen werden, können ausgedruckt werden, ohne sie zu zwingen. Sie müssen nur zugelassen werden, wie so viele Blüten des offenen Herzens. Sie brauchen nicht prahlerisch zu sein. Tatsächlich kann es oft der Fall sein, dass euer bester Dienst auf eine solche Weise kommt, dass kaum jemand es bemerkt. Ihr müsst keine Markierung hinterlassen, seht ihr, wenn es kein Du gibt, dessen Markierung zurückgelassen werden muss. Ihr könnt so dienerisch wie ein leichtes Herbstwindchen sein. Ihr könnt so still wie eine Symphonie sein, die nie gespielt wird.

Nun, um sicher zu sein, wenn ihr euer Herz für Dienst dieser Art öffnet, bekommt ihr nicht viel Feedback. Ihr werdet nicht wissen, ob euer Dienst geholfen hat oder geschadet, und es wird sehr wahrscheinlich der Fall sein, dass diejenigen, denen ihr zu dienen sucht, sich nicht einmal dieses Dienstes bewusst sein werden, den ihr geleistet habt. Aber seid beherzt, meine Freundinnen und Freunde, denn, wenn ihr so tief dient, wie ihr mit einem offenen Herzen könnt, ist es niemals vergebens, denn, was seine Markierung zu vergessen scheint, findet dennoch seinen Weg, unverirrbar, zu einer Heimat im Göttlichen Geist.1

Ja, der Weg von Adeptinnen und Adepten, der Weg von Suchenden des Göttlichen Geistes, ist ein anstrengender Weg, und ihr könnt empfinden, falls ihr euch so zu empfinden erlaubt, dass, was ihr anzubieten habt, keinen Platz in der Gesellschaft um euch herum hat. Aber, solange ihr bereit seid zu verstehen, dass, was ihr anzubieten habt, keine Angelegenheit von richtigem Denken, der richtigen Information oder Perspektive ist, sondern vielmehr nur eine Angelegenheit von einfacher, offenherziger Liebe … dort könnt ihr nicht fehlschlagen.

Und so, mit diesem Gedanken, meine Lieben, möchten wir dieses Instrument verlassen, und zu demjenigen zurückkehren, der als Jim bekannt ist, um zu entdecken, ob es weitere Anfragen gibt, auf die wir unsere Aufmerksamkeit richten können. Wir sind jene von Q’uo. Adonai, meine Freundinnen und Freunde, Adonai.

(empfangen von Jim)

Ich bin Q’uo, und bin wieder bei diesem Instrument. Wir möchten zu dieser Zeit fragen, ob es weitere Anfragen geben könnte, zu denen wir sprechen können?

Q’uo, ich würde gerne fragen: Werden all diejenigen, die am Ende von dritter Dichte hier auf der Erde nicht erntereif sind, auf dem nächsten dritte Dichte-Planet, zu dem sie gehen, auf der Ebene anfangen, von der aus sie gegangen sind? Oder müssen Wesen den ganzen 75.000 Jahre-Zyklus wiederholen? Oder werden sie einem dritte Dichte-Planeten beitreten, zu einem späteren Zeitpunkt in [seinem] Zyklus, in einem Stadium, das mit ihrem eigenen Licht-Niveau kompatibel ist?

Ich bin Q’uo, und ich bin mir über deine Anfrage bewusst, meine Schwester. All jene Wesen, die sich am Ende ihrer Inkarnation auf dieser planetaren Sphäre durch das Licht bewegen, werden ihren violetten Strahl, der das Gleichgewicht all der Energiezentren innerhalb des Geist/Körper/Seele-Komplexes symbolisiert, durch das Licht der Schöpfungsoktave geprüft bekommen, das von den, sagen wir, Lichtbringern repräsentiert wird, sodass das Schwingungsniveau festgestellt werden kann. Dieses Schwingungsniveau wird dann, falls es sich noch innerhalb der Bandbreite von dritter Dichte befindet, erfordern, dass all diese Wesen zu einem anderen dritte Dichte-Planeten weiterziehen, der in Übereinstimmung mit ihren bestimmten, eigenen Schwingungen ist. Daher werden sich diese Wesen, wie du angenommen hast, nicht notwendigerweise als eine Masse auf denselben dritte Dichte-Planeten bewegen, sondern werden, mit Hilfe ihrer eigenen höheren Selbste und geistigen Lotsen, einen dritte Dichte-Planeten wählen, der in Übereinstimmung mit ihren eigenen Schwingungen ist. Dies mag ein Planet sein, der sich durch den ersten 25.000 Jahre-Zyklus bewegt hat, vielleicht auch den zweiten, sodass diese Wesen sich gut innerhalb des dritten und letzten 25.000 Jahre-Zyklus wiederfinden mögen, und in der Lage sein mögen, sich, sagen wir, in diesen Kreislauf einzufügen, damit sie ihr Lernen der Wege von Liebe fortsetzen können, und ihre Öffnung des Herzens an all jene um sie. Einige werden es notwendig finden, innerhalb des zweiten 25.000er-Zyklus zu existieren, und einige mögen es sogar notwendig finden, am Anfang eines 75.000er-Zyklus zu beginnen, auch wenn dies wesentlich weniger wahrscheinlich ist, denn jene, die nun innerhalb eurer dritte Dichte-Illusion inkarniert sind, sind hier durch die Mittel dessen, was “die Seniorität von Schwingung”2 genannt wird, sodass alle hier einige Hoffnung haben, die Ernte zu schaffen, falls es zur Fähigkeit kommt, das Herz ausreichend zu öffnen, um der Liebe im Inneren zu ermöglichen, sich als Dienst an Anderen in mindestens 51% aller Gedanken, Worte und Taten zu manifestieren.

Gibt es eine weitere Anfrage, meine Schwester?

Nicht als eine Nachfrage zu dieser, danke dir, das war hilfreich. Ich habe eine andere, kurze Frage. Hat ein Wesen in sechster Dichte noch sein höheres Selbst als eine Ressource, und falls ja, kommt es zu einer Zeit, wenn sie verschmelzen, oder dass das höhere Selbst nicht länger benötigt wird?

Ich bin Q’uo, Und bin mir über deine Anfrage bewusst, meine Schwester. Es ist tatsächlich so, dass Wesen innerhalb der sechsten Erfahrungsdichte haben, was man ein höheres Selbst nennen könnte, auf welches sich von jene von Ra als die Geist/Körper/Seele-[Komplex-]Totalität bezogen haben, was eine nebulöses Konglomerat an potenziellen Erfahrungen einer riesigen und unvorstellbaren Art ist, die dem sechste Dichte-Wesen auf der Ebene der mittleren sechsten Dichte angeboten wird, sodass die Fähigkeit, sich weiter entlang der sich spiralförmig aufwärts drehenden Linie von Licht zu bewegen, die zur Vereinigung mit dem Einen Schöpfer führt, durch die Nutzung dieser riesigen Bibliothek an Information und Inspiration verbessert wird.

Gibt es eine weitere Anfrage, meine Schwester?

Kommt es zu einer Zeit, zu der vom sechste Dichte-Wesen das höhere Selbst nicht länger benötigt wird, wenn sie sich dem Ende annähern, oder haben sie es immer als ein Hilfsmittel [zur Verfügung]?

Ich bin Q’uo, und bin mir über deine Anfrage bewusst, meine Schwester. Vergib uns dafür, dass wir dies nicht in der ursprünglichen Anfrage angesprochen haben. Die Wesen, welche sich durch die sechste Dichte bewegen und zur siebenten Dichte geerntet werden, welche die Dichte von Ewigkeit ist, benötigen solche Unterstützung nicht mehr, obwohl man auch das Paradoxe dieser Situation verstehen muss, insofern, als dass die Geist/Körper/Seele-Komplex-Totalität, auf eine Weise, in den Geist/Körper/Seele-Komplex hinein absorbiert wurde, der sich durch die sechste Dichte und in die siebte Dichte hinein bewegt hat. Irgendwann werden alle Paradoxien gelöst, wenn die spirituelle Masse all jener Wesen innerhalb der siebten Dichte erneut in den Einen Unendlichen Schöpfer hinein absorbiert wird.

Gibt es eine weitere Anfrage?

Nein, danke euch, danke euch sehr.

Ich bin Q’uo, und wir danken dir, meine Schwester, für deine Anfragen. Gibt es eine weitere Anfrage zu dieser Zeit?

Q’uo, es ist witzig, dass du das Gesetz der Ewigkeit erwähnst, denn es gibt eine Frage von M, von der Law of One-Studiengruppe in Taipei. Sie merkt an, dass das sechste Dichte-Wesen das Gesetz des Einen, und das siebte Dichte-Wesen das Gesetz von Ewigkeit lernt, und sie fragt sich, warum es ein weiteres Gesetz nach dem Gesetz des Einen zu lernen geben würde. Wie kommt es, dass diese Sache, genannt das Gesetz von Ewigkeit, das Gesetz des Einen im Lehrplan von Evolution zu übertreffen scheint?

Ich bin Q’uo, und bin mir über deine Anfrage bewusst, mein Bruder.

Das Gesetz von Ewigkeit ist einfach eine Erweiterung des Gesetzes des Einen, die jenseits dieser bestimmten Oktave von Erfahrung als in Kraft angesehen wird. Es ist einfach ein anderer Name für dasselbe Gesetz, denn es gibt nur ein wahres Gesetz und das ist das Gesetz des Einen; jedoch gibt es andere Facetten dieses Gesetzes des Einen, wie die von Liebe, die von Licht, und die des ewig-gegenwärtigen Moments, der sich unendlich vorwärts und unendlich rückwärts erweitert, und unendlich in alle Richtungen. Daher, jene Wesen, die die siebte Dichte von Ewigkeit aller Dinge erfahren, erfahren lediglich eine intensivere Erfahrung und Ausdruck dessen, was ihr als das Gesetz des Einen kennt.

Gibt es eine letzte Anfrage zu dieser Zeit?

L schreibt: Ra sagte im Gesetz des Einen, dass es 65.000.000 Wanderinnen und Wanderer geben würde, und 1981 nur ein kleiner Anteil von ihnen erwacht wären. Ich glaube, dass dieser Anteil sich zum heutigen Stand erhöht hat. Könnte Q’uo das bestätigen, und gibt es etwas, dass wir tun können, um mehr Wandernde dabei zu unterstützen, zu ihrer wahren Identität und Mission aufzuwachen? Danke dir.

Ich bin Q’uo, und bin mir über deine Anfrage bewusst, mein Freund. In der Tat gibt es mehr Wandernde, die zur Realität ihrer eigenen Natur von, sagen wir, woanders her zu sein, erwacht sind. Es gibt auch mehr Wandernde, die auf dieser planetaren Sphäre in den 36 Jahren inkarniert sind, seitdem diese Zahlen von jenen, die als Ra bekannt sind, gegeben wurden. Es gibt auch jene Wesen mit den zweifach aktiviertem Körpern, die geerntete Seelen von anderen dritte Dichte-Planeten sind, die seit den frühen 1980-Jahren, wie ihr es nennen könnt, auf diesem Planeten inkarnieren, die auf gewisse Weise Wandernde sind, die jedoch jene sind, die die Bevölkerung dieser vierten Dichte-Sphäre werden, wenn die Ernte vollständig ist.

Wenn ihr auf all diese drei, sagen wir, Erfahrungsebenen schaut, die älteren Wandernden. die jüngeren Wandernden, und jene Seelen mit den zweifach-aktivierten Körpern, dann kann man im Allgemeinen sagen, dass ungefähr ein Drittel dieser Wesen ihre Natur als von woanders herkommend verstanden hat, und dass sie mit dem Zweck hier hergekommen sind, dieser planetaren Sphäre, während sie durch ihre eigenen Übergangsstadium geht, von Dienst zu sein; ein weiteres, ca. ein Drittel hat das Gefühl, dass sie etwas verschieden von den meisten Wesen sind, die sie in ihrer täglichen Runde an Aktivität erleben, und haben die Fähigkeit das Vergessen mit weiterer Erfahrung zu durchdringen; und das letzte Drittel ist, sagen wir, verwirrter, indem sie wissen, dass sie nicht richtig in die Kultur passen, in welcher sie sich befinden, jedoch noch keine richtige Richtung hinsichtlich, wie sie mit diesen Unterschied umgehen sollen, oder seine Bedeutung in einem persönlichen Sinne gefunden haben.

Die Unterstützung all solcher Wesen, seien sie Wandernde, jene der zweifach-aktivierten Körper oder jene von dritter Dichte, die die vierte Dichte innerhalb dieser planetaren Sphäre suchen, wird einfach dadurch bewerkstelligt, dass ihr die Gelegenheiten nutzt, die eures Weges kommen, um aus dem offenen Herzen heraus auf jede Weise zu teilen, die für euch möglich ist. Ihr müsst keine bestimmte Prozedur oder einen Plan für die Erweckung eines Wesens konstruieren, sondern dass ihr euch einfach in eurem Herzen und eurem Geist für jede Möglichkeit öffnet, die sich euch zu einer Zeit präsentiert, und ihr von dem gebt, was ihr zu geben habt, wie der Moment es erfordert und euch aufruft zu tun. Alle von euch haben die Fähigkeit, die Liebe zu allen Zeiten zu teilen, die in euch ist. Innerhalb eure Meditationen, wenn ihr sie nach außen an Andere ausstrahlt, in euren Kontemplationen, wenn ihr auf diesen Tag schaut, der vor euch ruht und darauf wartet, dass ihr euch in ihn einflößt, und während ihr euch durch ihn hindurch bewegt, um zu geben, was eures zu geben ist, an jene, die in irgendeiner Weise danach bitten, vielleicht einfach als ein zurückgegebenes Lächeln, als Richtungsanweisungen, die an jemanden gegeben werden, der verloren ist; indem ihr ein zuhörendes Ohr für eine bekümmerte Seele zur Verfügung stellt; indem ihr gebt, was ihr zu geben habt - gerne, offen, vollständig. Alle von euch sind Lehrende, meine Freundinnen und Freunde. Alle von euch sind Studierende; alle von euch können dabei helfen, dass ihr euch gegenseitig nach Hause bringt. Darum seid ihr zu dieser Zeit alle hier auf Planet Erde.

Wir danken euch allen nochmals, meine Lieben, dafür, dass ihr uns am heutigen Tag eingeladen habt, euch beizuwohnen. Es war eine große Ehre und Privileg. Indem wir uns mit euch vermischen, das Licht in euch beobachten, die Liebe, die von euch fließt, werden wir in unserem eigenen Wesen bereichert, und schicken diese Liebe und dieses Licht zurück zu euch, damit ihr es mit Anderen teilen mögt. Wir sind euch als jene von Q’uo bekannt. Wir lassen euch nun zurück, meine Lieben, in der Liebe und im Licht des Einen Unendlichen Schöpfers, der innerhalb von allen von euch wohnt, und der begierig darauf ist, als Liebe an Andere aus euch hervorzukommen. Adonai, Adonai, vasu borragus.


  1. [footnote start]

    Im engl. Original in spirit.

    [footnote end]
  2. [footnote start]

    Im englischen Original seniority of vibration, auch „Vorrang durch Schwingung“.

    [footnote end]